29 April 2026, 10:58

18 Jahre interreligiöser Dialog: Münsters Friedenssaal feiert Vielfalt und Harmonie

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

18 Jahre interreligiöser Dialog: Münsters Friedenssaal feiert Vielfalt und Harmonie

Friedenssaal in Münster: Interreligiöses Treffen feiert 18 Jahre Dialog und friedliches Miteinander

Am 27. Oktober 2022 war Münsters Friedenssaal Schauplatz eines besonderen interreligiösen Zusammenkommens. Rund 50 Vertreter:innen aus 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich mit Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Die Veranstaltung markierte das 18. Jubiläum einer Tradition, die sich dem Dialog und dem friedlichen Zusammenleben verschrieben hat.

Was einst als schlichte Begegnung begann, hat sich längst zu einem zentralen Moment des interreligiösen Austauschs entwickelt. Im Mittelpunkt stand eine Kerzenlichtzeremonie, die das gemeinsame Bekenntnis zu Verständigung und Harmonie symbolisierte. In diesem Jahr bereicherte Thomas Nufer die Runde mit einer Vorstellung seines West-Östlichen Divan-Projekts, das tiefere kulturelle und religiöse Diskussionen anregen soll.

Die Veranstaltung ist Teil der Münsterschen Reihe Dialoge für den Frieden, organisiert vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing. Entwickelt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe "1648" des Bündnisses für Wissenschaft unter Leitung von Professor Alfons Kenkmann, zielt die Reihe darauf ab, Brücken zwischen den Religionen zu schlagen. Seit 2015 wechseln sich Münster und Osnabrück jährlich mit der Ausrichtung des Treffens ab – mal im historischen Rathaus der einen, mal in dem der anderen Stadt.

Lewe betonte in seiner Rede die Bedeutung von Zuhören und Engagement in demokratischen Gesellschaften. Die Begegnung bot Raum für offene Gespräche und unterstrich die Rolle des Dialogs im städtischen Miteinander.

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Das Treffen 2022 führte eine lange Tradition der interreligiösen Zusammenarbeit fort. Informationen zu künftigen Veranstaltungen der Reihe sind auf der Website der Stadt abrufbar. Die Organisator:innen hoffen, dass die fortlaufenden Begegnungen die Verbindungen zwischen Münsters vielfältigen Glaubensgemeinschaften weiter stärken werden.

Quelle