Aachener Sportpreis ehrt Projekte für Integration und Inklusion
Aachen ehrt zum 14. Mal herausragende Sportprojekte mit dem Preis "Integration durch Sport"
Bei der diesjährigen Verleihung wurden Vereine und Trainerinnen sowie Trainer gewürdigt, deren Engagement Menschen durch Sport zusammenbringt. Die Preisträger wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Anwesenheit lokaler Amtsträger und Sportfunktionäre bekannt gegeben.
Den ersten Platz belegte der Burtscheider Turnerbund Aachen 1908 e.V. mit seiner Initiative "eRollisport", die mit 1.500 Euro prämiert wurde. Das Projekt fördert inklusiven Rollstuhlsport und schafft Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Den zweiten Platz erreichte die DJK Forster Linde e.V. mit ihrem Programm "SpuG – Sport überwindet Grenzen"*, das mit 1.000 Euro ausgezeichnet wurde. Die Initiative setzt sich dafür ein, soziale Barrieren durch Bewegung abzubauen.
Dritter wurde der 1. Aachen Skateboard Club e.V. für seinen "Kids' Skate-Kurs", der mit 500 Euro bedacht wurde. Der Kurs führt Jugendliche strukturiert und begleitend an das Skateboardfahren heran. Zwei weitere Projekte – "Unitystars" und "Gemeinsam am Ball"* – erhielten Anerkennungspreise in Höhe von 250 bzw. 150 Euro.
Höhepunkt der Feier war ein Showtanz der Cheerleader des Turnverein 1885 Richterich e.V., der für zusätzliche Stimmung sorgte. Björn Jansen, Vorsitzender des Aachener Stadtsportbunds, betonte das Engagement der Stadt für inklusiven Sport. Ulrich Vogel-Sokolowsky vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstrich in seiner Rede, wie Sport den sozialen Zusammenhalt stärkt und Neuankömmlingen die Integration erleichtert.
Aachens Oberbürgermeister Michael Ziemons dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz diese Projekte nicht möglich wären. Er hob ihre wichtige Rolle bei der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durch Sport hervor.
Die Auszeichnung lenkte den Blick auf die Arbeit lokaler Vereine und ihren Beitrag zur Integration. Die prämierten Projekte werden das Preisgeld nutzen, um ihre Angebote auszubauen und noch mehr Menschen in der Region zu erreichen. Die Veranstaltung bot zudem Ehrenamtlichen und Organisatorinnen die Möglichkeit, ihre Erfolge einem größeren Publikum zu präsentieren.






