Arnsberg stiftet ersten Demokratiepreis für bürgerliches Engagement und Inklusion
Rotraut DöringArnsberg stiftet ersten Demokratiepreis für bürgerliches Engagement und Inklusion
Die Stadt Arnsberg hat ihren ersten Demokratiepreis ins Leben gerufen, um das bürgerliche Engagement zu fördern. Mit der Auszeichnung sollen Projekte gewürdigt werden, die demokratische Werte stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und das interkulturelle Verständnis vertiefen – während sie gleichzeitig Diskriminierung entgegenwirken.
Bewerben können sich Vorhaben, die zwischen dem 1. Juli 2023 und dem 30. Juni 2026 abgeschlossen wurden. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Schulen, Vereine und gemeinnützige Gruppen mit Sitz in Arnsberg. Die Einreichungsfrist endet am 30. September 2026.
Eine Jury wird vier Preisträger auswählen, die mit Geldpreisen für den ersten, zweiten sowie den gemeinsam dritten und vierten Platz ausgezeichnet werden. Die erste Verleihung findet im Rahmen des Neujahrsempfangs 2027 statt. Danach wird der Preis alle drei Jahre vergeben.
Zwischen den Verleihungen plant die Stadt Demokratie-Simulationen für örtliche Schulen durchzuführen. Diese Workshops sollen jüngere Einwohner spielerisch an demokratische Prozesse heranführen.
Der Demokratiepreis würdigt offiziell Initiativen, die den Gemeinschaftssinn stärken und Inklusion fördern. Die Gewinner erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre Projekte weiter voranzutreiben. Die ersten Preisträger werden Anfang 2027 bekannt gegeben.






