Arnsberg und Meschede gründen erste gemeinsame Jugendkunstschule der Region
Mirja VollbrechtArnsberg und Meschede gründen erste gemeinsame Jugendkunstschule der Region
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer kommunalübergreifenden Jugendkunstschule. Das neue Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstlerinnen und Künstler mit Jugendlichen vernetzt werden. Die Finanzierung und Unterstützung übernimmt in den nächsten drei Jahren das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Initiative wird ohne festen Standort arbeiten. Stattdessen setzt sie auf ein Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern, um dezentrale kulturelle Jugendangebote zu realisieren. Die „Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V.“ aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die Gründungsphase und sammelt Anregungen für das künftige Programm der Schule.
Um mögliche Teilnehmende zu gewinnen, wird Herrmann Künstlerateliers, Kinder- und Jugendeinrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen. Die lokale Koordination übernehmen Kirsten Minkel in Arnsberg und Anne Wiegel in Meschede, die ein gemeinsames Bildungsprogramm für kulturelle Angebote entwickeln wollen.
Die Städte Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Projektkosten selbst. Den Rest finanziert das Landesprogramm „Regionale Kulturpolitik NRW“ (RKP). Ziel ist es, ein nachhaltiges Modell zu schaffen, das den Standards der Landesarbeitsgemeinschaft für kulturelle Jugendbildung in NRW entspricht.
Künstlerinnen und Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und Umgebung sind eingeladen, sich zu beteiligen. Interessierte können sich für weitere Informationen an die „Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V.“ wenden.
Das Projekt läuft zunächst drei Jahre mit Landesförderung. Bei Erfolg könnte daraus ein dauerhaftes Rahmenkonzept für die künstlerische Jugendbildung in der Region entstehen. Im Mittelpunkt steht die Vernetzung lokaler Künstlerinnen und Künstler sowie die Erweiterung kultureller Chancen für junge Menschen.






