Arnsberg zeigt bei Klimaanpassungswoche, wie Wälder fit für die Zukunft werden
Rotraut DöringArnsberg zeigt bei Klimaanpassungswoche, wie Wälder fit für die Zukunft werden
Arnsberg veranstaltet vom 15. bis 19. September eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Klimaanpassung. Die „Woche der Klimaanpassung“ umfasst Fachdiskussionen, Social-Media-Updates und eine geführte Waldwanderung. Die Organisatoren möchten zeigen, wie die Region auf die sichtbaren Veränderungen durch steigende Temperaturen und sich wandelnde Ökosysteme reagiert.
Der Stadtrat hatte sich bereits 2018 dazu verpflichtet, die Wälder rund um Arnsberg umzugestalten. Ziel war es, „klimaresistente Mischwälder“ zu schaffen, die den wärmeren Bedingungen standhalten. Seither haben die steigenden Temperaturen die Veränderungen in der Landschaft beschleunigt – die einst vorherrschende Fichte, lokal auch als „Brotbaum“ bekannt, verschwindet zunehmend.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Arnsberg liegt in diesem Jahr bei 10,2 °C. Um auf diese Entwicklungen zu reagieren, wird das Nachhaltigkeitsbüro der Stadt während der Veranstaltungswoche täglich auf seinen Social-Media-Kanälen über Klimaschutzmaßnahmen informieren.
Ein Höhepunkt der Woche ist die kostenlose Waldwanderung am Dienstag, dem 16. September, um 15 Uhr. Unter dem Titel „Wald der Zukunft – Klimaanpassung im Wald erleben“ führen Stadtförster Sebastian Demmel und Klimaanpassungsmanager Jan Maximilian Friedrich durch das Gelände. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Kuhweg; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmer erfahren mehr über laufende Maßnahmen, mit denen der Wald an die klimatischen Herausforderungen angepasst wird.
Fragen zur Veranstaltung können per E-Mail an Jan Maximilian Friedrich (j.friedrich@ourwebsite) oder telefonisch unter 02932 201 1851 gerichtet werden.
Die Aktionswoche bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie sich Arnsberg auf den Klimawandel vorbereitet. Von politischen Weichenstellungen bis hin zur praktischen Waldbewirtschaftung unterstreichen die Veranstaltungen die langfristige Strategie der Stadt, Widerstandsfähigkeit aufzubauen. Weitere Details und Aktualisierungen gibt es über die Online-Plattformen des Nachhaltigkeitsbüros.






