Bad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle
Abdul FechnerBad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle
Bad Salzuflen beginnt mit Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage im Bereich Heerser Mühle
Ab dem 20. Oktober 2022 startet in Bad Salzuflen der Bau einer modernen Regenwasserbehandlungsanlage im Gebiet Heerser Mühle. Das Projekt zielt darauf ab, die Belastung lokaler Gewässer durch Mikroplastik und Schwermetalle aus dem Oberflächenabfluss zu verringern. Die Fertigstellung ist für März 2023 geplant.
Die Anlage wird das anfallende Niederschlagswasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie dem Gewerbegebiet „Im Weingarten“ filtern. Nach der Reinigung fließt das gereinigte Wasser in den Brökerbach und entlastet so die Umwelt. Das System ist speziell darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und giftige Metalle zurückzuhalten und sie aus dem Wasserkreislauf zu entfernen.
Verkehrseinschränkungen während der Bauphase Während der achtwöchigen Bauarbeiten wird die Straße Heerser Mühle vollständig gesperrt. Besucher des Umweltzentrums, des Mühlencafés oder des Verwaltungsgebäudes der Stadt werden gebeten, auf Parkmöglichkeiten außerhalb der Baustelle auszuweichen. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bleiben über eine temporäre Zufahrt erreichbar.
Ausgleichsmaßnahmen und Ansprechpartner Die Stadt hat zugesagt, die im Zuge der Bauarbeiten verlorenen Bäume gemäß den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe neu zu pflanzen. Bei Fragen zum Projekt können sich Bürgerinnen und Bürger an das Tiefbauamt wenden – telefonisch unter (05222) 95 22 52 oder per E-Mail an [email protected].
Die neue Anlage wird einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Gewässer vor Verschmutzung durch urbanen Oberflächenabfluss leisten. Sobald sie in Betrieb ist, filtert sie Schadstoffe heraus, bevor diese in den Brökerbach gelangen. Das Vorhaben ist Teil umfassender Maßnahmen zur nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung und zur Verbesserung der Wasserqualität in der Region.






