17 June 2026, 19:25

Bari Weiss expandiert mit CBS News und The Free Press nach Großbritannien

CBS News-Chefin Bari Weiss trifft BBC-Journalist Justin Webb bei der Suche nach internationalen Mitarbeitern

Bari Weiss expandiert mit CBS News und The Free Press nach Großbritannien

Bari Weiss baut ihren medialen Einfluss über die USA hinaus aus und traf sich kürzlich mit britischen Journalisten wie Justin Webb. Ihre Rolle bei CBS News und The Free Press sorgt für Aufmerksamkeit – insbesondere durch ihre jüngsten Personalentscheidungen und Partnerschaften. Die Gespräche fallen in eine Phase, in der sie Chancen auf dem britischen Markt auslotet.

Weiss traf sich vor kurzem mit mehreren britischen Journalisten, darunter Justin Webb, um die Aktivitäten von CBS News und The Free Press auszubauen. Sie beschrieb Trevor Phillips als jemanden, der „durch den Lärm dringt“ und der Wahrheit nachgeht. Phillips wurde anschließend als Senior Global Affairs Correspondent bei CBS News eingestellt.

The Free Press, das vergangenes Jahr von Paramount Skydance übernommen wurde, konnte zudem Douglas Murray gewinnen. Weiss zeigt großes Interesse am britischen Markt und sucht gezielt nach Journalisten, die sie als freie Denker einstuft.

CBS News pflegt seit 2017 eine Partnerschaft mit der BBC, vor allem zum Austausch von Bildmaterial und Ressourcen. Auf der BBC-Website wird CBS regelmäßig als „US-Nachrichtenpartner“ bezeichnet. Allerdings sollen BBC-Insider „Bedenken“ gegenüber der Zusammenarbeit geäußert haben, insbesondere mit Verweis auf mögliche Konflikte mit der gebotenen Neutralität. Ein BBC-Sprecher betonte, BBC News bleibe redaktionell unabhängig und halte sich an die eigenen Standards.

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Weiss’ Tätigkeit bei CBS News stößt in Großbritannien auf Interesse, nicht zuletzt wegen ihrer Umgestaltung der Sendung 60 Minutes und einer wahrgenommenen Nähe zur Regierung unter Donald Trump. Trotz der laufenden Kooperation beharrt die BBC auf ihre redaktionelle Unabhängigkeit. Die Entwicklungen unterstreichen die wachsende Verflechtung der Medienlandschaften in den USA und Großbritannien.

Quelle