Bergisches Land: Unternehmen kämpfen mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten im Herbst 2025
Abdul FechnerBergisches Land: Unternehmen kämpfen mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten im Herbst 2025
Unternehmen im Bergischen Land stehen vor einem schwierigen Herbst 2025
Betriebe in der Region Bergisches Land blicken auf einen herausfordernden Herbst 2025. Viele Unternehmen melden schwache Auftragsbücher, rückläufige Umsätze und wachsende Zukunftssorgen. Besonders hart trifft es die Industrie und den Großhandel.
Fast die Hälfte aller Firmen in der Region verzeichnet in diesem Jahr sinkende Erlöse. Jedes dritte Unternehmen bewertet seine Geschäftslage als schlecht, nur 19 Prozent stufen sie als gut ein. Weitere 48 Prozent bezeichnen sie als befriedigend.
Hohe Kosten und Bürokratie belasten die Wirtschaft Energie- und Arbeitskosten schmälern die Wettbewerbsfähigkeit, während hohe Steuern und Sozialabgaben Deutschland als Standort erschweren. Viele Unternehmen klagen zudem über übermäßige behördliche Hürden und überbordende Vorschriften.
Exporteure leiden unter internationalen Handelsbarrieren Die exportorientierte Industrie spürt zusätzlichen Druck von außen: Die protektionistischen Zölle der US-Regierung treffen die Unternehmen im Bezirk der Bergischen IHK besonders hart. In der Folge planen mehr als die Hälfte der Industriebetriebe, ihre Investitionen zu kürzen. 60 Prozent melden zudem unausgelastete Produktionskapazitäten.
Die Stimmung bleibt gedrückt Ein Viertel der Unternehmen fürchtet, dass sich ihre Lage weiter verschlechtern wird, während nur 17 Prozent mit einer Besserung in den kommenden Monaten rechnen.
Die Region Bergisches Land bereitet sich auf eine anspruchsvolle Phase vor. Schwache Nachfrage, hohe Kosten und Handelshemmnisse belasten die Industrie, sodass viele Betriebe Investitionen zurückfahren und ihre Erwartungen dämpfen. Die wirtschaftliche Abkühlung lässt die Hoffnung auf eine schnelle Erholung verfliegen.






