05 June 2026, 13:53

BVB bestätigt Missbrauchsvorwürfe aus den 1990er-Jahren gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - BVB bestätigt Missbrauchsvorwürfe aus den 1990er-Jahren gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund (BVB) hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Der Verein bestätigte, dass ihm 2010 sowie erneut 2023 Vorwürfe zu Vorfällen aus den 1990er-Jahren gemeldet wurden. Der Beschuldigte bestreitet die Anschuldigungen wiederholt.

2010 wurde der BVB von einem Anwalt kontaktiert, der ein Opfer vertrat, das unangemessene Annäherungsversuche durch einen damaligen Vereinsmitarbeiter vorgebracht hatte. Der Vorfall soll sich mehr als zwei Jahrzehnte zuvor ereignet haben und betraf damals einen erwachsenen Nachwuchsspieler. Der Verein nahm die Angelegenheit ernst und beauftragte ein Vorstandsmitglied mit den Ermittlungen.

Der BVB handelte umgehend: Der noch bestehende Vertrag des Mitarbeiters wurde aufgelöst, und sein Ausscheiden aus dem Verein wurde sichergestellt. Trotz dieser internen Maßnahmen wurde keine Strafanzeige erstattet, und der Beschuldigte blieb bei seiner Ablehnung der Vorwürfe.

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Jahre später, 2023, erreichte den Verein eine weitere Anschuldigung gegen dieselbe Person. Der ehemalige Mitarbeiter wies die Vorwürfe erneut kategorisch zurück. Seitdem hat der BVB seine Schutzmaßnahmen verstärkt und 2019 ein Präventionskonzept gegen sexualisierte Gewalt eingeführt. Dazu gehören externe und anonyme Meldestellen für Betroffene.

Die Reaktion des Vereins beschränkte sich auf interne Schritte, rechtliche Konsequenzen blieben aus. Das aktuelle Schutzsystem des BVB zielt darauf ab, künftige Vorfälle zu verhindern und sichere Meldewege zu bieten. Der Beschuldigte hat den Verein längst verlassen; weitere juristische Schritte wurden nicht eingeleitet.

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