Chaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Pyro und 152 Stadionverbote nach HSV-Duell
Rotraut DöringChaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Pyro und 152 Stadionverbote nach HSV-Duell
Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am 21. März 2026 von Gewalt und Ausschreitungen überschattet
Mehr als 81.000 Fans verfolgten die Partie im Signal Iduna Park, doch Vorfälle vor und nach dem Spiel führten zu Polizeieinsätzen und mehreren Ermittlungsverfahren.
Noch vor Anpfiff kam es in der Dortmunder Innenstadt zu zwei Raubüberfällen, bei denen Anhänger des BVB Fans des Hamburger SV angreifen sollen – die Polizei schritt ein. Im Stadion selbst zündeten Unbekannte während des Spiels Pyrotechnik.
Nach dem Abpfiff blockierte eine Gruppe von etwa 300 größtenteils vermummten Dortmund-Fans die Mannschaftsbusse des HSV. Es kam zu Auseinandersetzungen mit den Gästefans, die die Lage weiter eskalieren ließen. Die Polizei nahm 16 Verdächtige vorläufig fest und verhängte später gegen 152 Personen Stadionverbote.
Die Behörden leiteten 34 Strafverfahren wegen der Vorfälle ein. Bisher wurde jedoch keiner der 16 Festgenommenen speziell wegen der gewaltsamen Blockade oder der Angriffe auf Einsatzkräfte angeklagt oder verurteilt.
Die Ereignisse im Umfeld des Spiels ziehen weiterhin polizeiliche Ermittlungen und zahlreiche Sperren nach sich. Die Untersuchungen zu den Raubüberfällen, dem Einsatz von Pyrotechnik und den Ausschreitungen nach dem Spiel laufen noch. Gegen die im Zusammenhang mit der Blockade oder den Angriffen auf Beamte Festgenommenen wurden bisher keine offiziellen Anklagen erhoben.






