Cyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: Jedes zweite hatte Sicherheitsvorfälle
Abdul FechnerCyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: Jedes zweite hatte Sicherheitsvorfälle
Eine neue Umfrage des Eco-Verbands zeigt wachsende Besorgnis über Cyberbedrohungen in der Wirtschaft. Der Bericht, der auf den Antworten von 175 IT-Experten basiert, belegt, dass fast neun von zehn Unternehmen die aktuelle Bedrohungslage als hoch oder sehr hoch einschätzen. Viele Firmen passen daraufhin ihre Sicherheitsstrategien an.
Besonders hervorzuheben ist Ransomware als häufigste Angriffsform, von der im vergangenen Jahr 6,4 % der Unternehmen betroffen waren. Dennoch hat keines der betroffenen Unternehmen Lösegeld gezahlt. Ein weiteres wachsendes Problem ist CEO-Betrug, der 6,3 % der Firmen traf.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 %) verzeichnete in den letzten zwölf Monaten mehrere Sicherheitsvorfälle. Um diesen Risiken zu begegnen, führen mittlerweile 60 % regelmäßig Schulungen für Mitarbeiter zur IT-Sicherheit durch. Datenverschlüsselung, sichere E-Mail-Systeme und Notfallpläne bleiben die wichtigsten Schutzmaßnahmen.
Für die Zukunft planen 47,4 % der Unternehmen, ihre IT-Sicherheitsbudgets aufzustocken. Künstliche Intelligenz (KI) spielt bereits eine Rolle: 40 % der Firmen setzen sie für Sicherheitsaufgaben ein. Allerdings glauben 93 % der Befragten, dass KI Cyberbedrohungen künftig noch gefährlicher machen wird.
Die Ergebnisse deuten auf einen Wandel im Umgang der Unternehmen mit Cybersicherheit hin. Immer mehr Firmen investieren in Schulungen, KI-Tools und höhere Budgets, um den sich weiterentwickelnden Risiken zu begegnen. Die Daten bestätigen zudem, dass Ransomware und CEO-Betrug nach wie vor große Herausforderungen für IT-Teams darstellen.






