Deutsche Städte feiern Ehrenamt mit Aktionen für mehr Gemeinschaftssinn
Rotraut DöringDeutsche Städte feiern Ehrenamt mit Aktionen für mehr Gemeinschaftssinn
Städte in ganz Deutschland bereiten sich auf Feiern zum Ehrenamt vor
Ende Mai stehen in zahlreichen deutschen Städten Veranstaltungen an, die das bürgerschaftliche Engagement würdigen und zur Mitwirkung motivieren sollen. Duisburg, Münster und Osnabrück laden mit unterschiedlichen Aktionen dazu ein, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und diejenigen zu ehren, die ihre Zeit für andere opfern. Oberbürgermeister Sören Link und weitere Verantwortliche rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, teilzunehmen und so einen Beitrag für ihre Gemeinschaft zu leisten.
In Duisburg beginnt der Ehrentag bereits vor dem offiziellen Start: Am 19. Mai packen Auszubildende der Stadtverwaltung mit an. Sie widmen sich an diesem Tag der Pflege des Damwildgeheges im Rheinhauser Volkspark und unterstützen damit den Naturschutz. Die Stadt hat ihren Auszubildenden extra freigegeben, um das Projekt zu ermöglichen – organisiert in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Die bundesweite Kampagne läuft vom 16. bis 31. Mai und bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Am 23. Mai können Interessierte über den Engagement-Finder auf www.ehrentag.de nach passenden Freiwilligenprojekten stöbern. Wer eigene Ideen hat, kann dort auch selbst Aktivitäten anmelden.
In Münster findet am 9. Mai 2026 bereits der 11. FreiwilligenTag statt. Auf dem Engagement-Markt präsentieren gemeinnützige Organisationen ihre Arbeit, bevor Oberbürgermeister Tilman Fuchs die Veranstaltung eröffnet und eine Führung anbietet. Osnabrück veranstaltet am 22. April 2026 das Forum "WIRkung entfalten" – in Kooperation mit der Caritas. Im Mittelpunkt stehen hier Solidarität und die gemeinsame Verantwortung von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.
Ziel der Initiativen ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken, indem sie die Bedeutung von Freiwilligenarbeit sichtbar machen. Bürgerinnen und Bürger können sich bestehenden Projekten anschließen oder über den Engagement-Finder eigene Vorschläge einbringen. Die Veranstalter hoffen, dass die Kampagne noch mehr Menschen dazu bewegt, die Zukunft ihrer Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.






