27 April 2026, 02:35

Deutschland und Niederlande kaufen 222 Jackal-Panzer für 3,4 Milliarden Euro

Deutsches Aktienzertifikat für "Schweiz Wagons-Fabrik A.G." mit blauem Rand und gedrucktem Text.

Deutschland und Niederlande kaufen 222 Jackal-Panzer für 3,4 Milliarden Euro

Deutschland und die Niederlande haben sich auf den Kauf von 222 Rad-Schützenpanzerfahrzeugen vom Typ Jackal in einem Deal über 3,4 Milliarden Euro geeinigt. Der Vertrag stellt eine bedeutende Erweiterung ihrer gepanzerten Flotten dar, wobei die Auslieferung der Fahrzeuge über die europäische Rüstungsbeschaffungsbehörde OCCAR erfolgen soll.

Der Jackal kombiniert das Radfahrgestell des Boxer mit dem Turm und der 30-mm-Hauptkanone des leichten Kettenpanzer Puma. Rheinmetall, einer der Mitproduzenten, wird aus der Vereinbarung fast 3 Milliarden Euro erhalten.

Im Rahmen des Abkommens wird Deutschland 150 Jackal-Fahrzeuge übernehmen, während die Niederlande 72 erhalten. Beide Länder haben sich für die Plattform entschieden, da sie Mobilität und Feuerkraft vereint und dabei Elemente aus bestehenden gepanzerten Systemen integriert.

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Das Boxer-Fahrgestell, das in Deutschland bereits für Sanitätsfahrzeuge im Einsatz ist, erweitert seine Rolle kontinuierlich. Geplante Varianten in der Entwicklung umfassen eine Brückenlegeversion sowie eine Haubitze, die mit dem deutschen Artilleriesystem Panzerhaubitze 2000 ausgestattet wird. Laut OCCAR belaufen sich die Gesamtinvestitionen in das Boxer-Programm mittlerweile auf 10 Milliarden Euro.

Die Beschaffung wird von OCCAR koordiniert, was den Prozess für beide Länder vereinfacht. Das Design des Jackal nutzt erprobte Technologie, wodurch Entwicklungsrisiken minimiert und gleichzeitig die Kampfeffektivität gesteigert wird.

Der 3,4-Milliarden-Euro-Vertrag stärkt die gepanzerten Fähigkeiten Deutschlands und der Niederlande. Rheinmetalls Anteil an der Finanzierung unterstreicht die Dimension des Projekts, während zukünftige Boxer-Varianten die militärischen Einsatzmöglichkeiten weiter ausbauen werden. Die Auslieferungen sollen in den kommenden Jahren unter der Aufsicht von OCCAR erfolgen.

Quelle