16 April 2026, 08:32

Deutz wächst 2024 um 15 Prozent und setzt auf strategische Übernahmen

Ausführliches Schema einer Maschine aus dem deutschen Patent 890,000,000, das Komponenten wie Kolben und Ventile zeigt, zusammen mit Text, der die Patent-Schemata angibt.

Deutz wächst 2024 um 15 Prozent und setzt auf strategische Übernahmen

Deutz verzeichnet starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2024

Deutz hat für die ersten drei Quartale 2024 ein kräftiges Wachstum gemeldet: Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf über eine Milliarde Euro. Das Unternehmen vollzieht zudem einen strategischen Wandel – weg vom klassischen Motorenbau hin zu einem breiter aufgestellten Systemanbieter. Durch jüngste Übernahmen und eine bedeutende Kapitalerhöhung hat Deutz seine Position in neuen Märkten weiter gestärkt.

In den ersten neun Monaten 2024 konnte Deutz 30 Prozent mehr Neuaufträge verbuchen als im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erreichte 4,4 Prozent, was eine verbesserte Profitabilität widerspiegelt. Um die weitere Expansion zu finanzieren, nahm das Unternehmen im Oktober durch eine Kapitalerhöhung 131,1 Millionen Euro ein. Dadurch stieg das Grundkapital um 10 Prozent auf 152,6 Millionen Aktien.

Deutz baut seine Geschäftsbereiche konsequent aus: Im September schloss das Unternehmen die Übernahme der SOBEK Group ab, wodurch es seine Präsenz im Verteidigungssektor ausbaut. Bereits zu Jahresbeginn hatte die Akquisition des texanischen Dienstleisters OnSite Diesel das Serviceangebot erweitert. Zudem plant Deutz eine strategische Beteiligung an ARX Robotics – der erste direkte Einstieg des Konzerns in robotergestützte Anwendungen.

Ende Oktober notierte die Deutz-Aktie bei 8,80 Euro pro Stück.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die jüngsten finanziellen Erfolge und strategischen Investitionen unterstreichen den Wandel von Deutz zu einem diversifizierten Industrieunternehmen. Mit höheren Umsätzen, gestiegenen Auftragseingängen und einer solideren Kapitalbasis positioniert sich das Unternehmen für weiteres Wachstum – sowohl in traditionellen als auch in neuen Märkten.

Quelle