DEVK gewinnt erstmals Titel "Schadenregulierer des Jahres 2024"
DEVK Versicherungen zum Schadenregulierer des Jahres 2024 gekürt
Die DEVK Versicherungen hat erstmals den Titel "Schadenregulierer des Jahres 2024" gewonnen. Die von Branchenexperten verliehene Auszeichnung würdigt die führende Rolle des Unternehmens bei der effizienten Abwicklung von Schadensfällen. Daniel Graß, stellvertretender Leiter der Kfz-Schadenprüfung bei der DEVK, nahm die Trophäe stellvertretend für das Unternehmen entgegen.
In der Rangliste belegte die HUK-Coburg den zweiten Platz, während die LVM auf Rang drei vorrückte. Beide Versicherer haben in den vergangenen fünf Jahren erhebliche Fortschritte bei der Optimierung ihrer Schadenprozesse erzielt.
Steigerungen bei der Schadenregulierung: Digitalisierung und Kundenservice im Fokus
Die führenden deutschen Versicherer zeigen seit fünf Jahren kontinuierliche Verbesserungen im Schadenmanagement. Studien des Deutschen Versicherungsjournals und Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belegen, dass die DEVK und die HUK-Coburg durchgehend zu den Top drei zählen. Die DEVK trieb ihre Modernisierung voran – etwa mit der Einführung einer KI-gestützten Schaden-App im Jahr 2022 und einem digitalen Portal für Echtzeit-Updates 2024. Die HUK-Coburg baute ihre Kapazitäten 2023 mit einem zentralen Callcenter aus, für das 500 neue Mitarbeiter eingestellt wurden, und führte 2025 automatisierte KI-Chatbots ein. Dadurch verkürzten sich die Bearbeitungszeiten um 30 bis 40 Prozent, was die Kundenzufriedenheit deutlich steigerte.
Bei der Preisverleihung nahm Martin Schneider die Auszeichnung für den zweiten Platz im Namen der HUK-Coburg entgegen. Michael Messmann von der LVM betonte die starke Konkurrenz und hob hervor, dass auch andere Unternehmen ihre Schadensysteme weiterentwickelt hätten. Michael Pinto, Geschäftsführer des Bundesverbands der Schadenregulierungsdienstleister (BVdP), präsentierte eine Vergleichsübersicht, die die Unterschiede zwischen den Anbietern auf dem deutschen Markt aufzeigte.
BVdP setzt auf Kooperation statt direkte Regulierung
Der BVdP engagiert sich seit Langem für die Gestaltung von Standards in der Schadenregulierung. Der Verband lehnt direkte Kundenauflagen ab und plädiert stattdessen für einen kooperativen Ansatz. Während die drei Spitzenreiter eng beieinanderliegen, bewegen sich zwölf weitere Versicherer im Mittelfeld mit akzeptablen Leistungsunterschieden. Die beiden schlechtestplatzierten Unternehmen erhielten jedoch kritische Bewertungen von Partnerfirmen, was auf Defizite in der Zusammenarbeit bei der Schadenabwicklung hindeutet.
Erfolgsfaktoren: Digitalisierung und Servicequalität
Der erste Gesamtsieg der DEVK unterstreicht ihre konsequenten Investitionen in digitale Lösungen und kundenorientierte Services. Der Aufstieg der HUK-Coburg auf Platz zwei zeigt, wie operative Aufrüstungen die Dienstleistungsqualität steigern können. Die Rangliste offenbart zudem eine klare Zweiteilung: Die Top-Performer ziehen davon, während die schwächsten Anbieter mit der branchenweiten Zusammenarbeit hadern.






