25 March 2026, 00:34

DGB und Wesels Oberbürgermeister diskutieren über Fachkräftemangel und faire Arbeitsbedingungen

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter, der neben einer anderen Person vor einer bergigen, bewaldeten Kulisse steht, mit der Aufschrift "Was unser freier Handel bedeutet - britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

DGB und Wesels Oberbürgermeister diskutieren über Fachkräftemangel und faire Arbeitsbedingungen

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) traf sich am Freitag, dem 13. März 2026, mit dem Weseler Oberbürgermeister, um drängende Fragen des Arbeitsmarktes zu erörtern. Im Mittelpunkt des Gesprächs im Rathaus standen regionale wirtschaftliche Herausforderungen, die Qualität von Arbeitsplätzen sowie die künftige Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Kommunalpolitik.

An dem Treffen nahmen Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Niederrhein, und Wesels Oberbürgermeister Rainer Benien teil. Beide Seiten sprachen aktuelle Sorgen an, darunter der Fachkräftemangel – insbesondere in technischen Berufen –, steigende Wohnkosten sowie Hürden bei der Integration von Migrantinnen und Migranten in der Region Niederrhein.

Die DGB-Delegation betonte die Notwendigkeit fairer Arbeitsbedingungen, einer Stärkung der Tarifbindung sowie langfristiger wirtschaftlicher Stabilität. Sie forderte eine engere Abstimmung mit der Politik, um gerechte Löhne und soziale Absicherung für Beschäftigte zu gewährleisten.

Oberbürgermeister Benien unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und Stadtverwaltung. Er verwies auf positive Entwicklungen am Weseler Arbeitsmarkt, wo die Arbeitslosigkeit von 7,5 Prozent im Jahr 2023 auf 6,8 Prozent zu Beginn des Jahres 2026 gesunken sei – getrieben durch Wachstum in den Bereichen Logistik und produzierendes Gewerbe.

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Die Gespräche fanden in einer konstruktiven Atmosphäre statt und ebneten den Weg für eine fortgesetzte Kooperation zwischen Stadt und Gewerkschaften. Das Treffen markiert den Auftakt für eine vertiefte Zusammenarbeit bei der Reform des Arbeitsmarktes in Wesel. Trotz rückläufiger Arbeitslosigkeit bleiben Herausforderungen wie hohe Wohnkosten und Qualifikationslücken bestehen. Beide Seiten streben nun nach konkreten Lösungsansätzen. In künftigen Runden soll es vor allem um die Umsetzung von Maßnahmen gehen, die Beschäftigte unterstützen und die regionale Wirtschaft stärken.

Quelle