19 March 2026, 22:24

Doppelte Großdemonstrationen in Bonn: Syrien-Krise und Feuerwerksdebatte polarisieren

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Protestkundgebung auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel in Washington, D.C. am 21. Januar 2020.

Doppelte Großdemonstrationen in Bonn: Syrien-Krise und Feuerwerksdebatte polarisieren

Am 21. März 2026 finden in Bonn zwei große Demonstrationen statt. Bei der ersten Kundgebung, die sich mit der Lage in Syrien befasst, werden bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet. Eine zweite Protestaktion zum Thema Feuerwerksregelungen wird an diesem Tag ebenfalls Hunderte in die Innenstadt locken.

Die erste Veranstaltung unter dem Titel "Die Lage in Syrien" dauert von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Rheinauenpark. Die Organisatoren rechnen mit etwa 4.000 Pkw, 50 Reisebussen und 2.500 Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs. Um die Menschenmassen zu bewältigen, wird der Parkplatz Rheinaue für Rettungskräfte gesperrt, während die Petra-Kelly-Allee für Busse reserviert bleibt.

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Für die Veranstaltung im Park gelten strenge Auflagen zum Schutz der Umwelt und der Tierwelt. Je nach Teilnehmerzahl könnten zudem temporäre Straßensperren in der Nähe der Rheinaue verhängt werden.

Mittags beginnt auf dem Münsterplatz die zweite Kundgebung. Unter dem Motto "Feuerwerk am Rhein in Flammen / Bundesweites Böllerverbot" zieht der Demonstrationszug bis 16:00 Uhr durch die Innenstadt. Erwartet werden zwischen 500 und 2.000 Teilnehmer.

Beide Veranstaltungen haben in öffentlichen Unterlagen keine offiziell genannten Veranstalter. Für weitere Informationen bleibt die Pressestelle der Bonner Polizei Ansprechpartner.

Sowohl die Kundgebungen als auch die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen werden den Verkehr und die Parksituation in ganz Bonn beeinträchtigen. Die Behörden haben Sperrungen und Einschränkungen geplant, um die hohen Besucherzahlen zu bewältigen. Reisende in die Region müssen mit Verzögerungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten rechnen.

Quelle