Dortmund krönt sich nach Elfmeter-Drama zum DFB-Pokal-Sieger 2024
Borussia Dortmund holt nach dramatischem Elfmeterschießen den ersten DFB-Pokal seit vier Jahren
Borussia Dortmund sicherte sich nach einem packenden Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt den ersten DFB-Pokal-Titel seit vier Jahren. Nach 120 Minuten stand es 1:1, doch ein 4:2 im Elfmeterschießen brachte schließlich den Sieg. Torhüter Gregor Kobel wurde zum Matchwinner, als er den entscheidenden Elfmeter hielt.
Das Finale blieb auch nach Verlängerung ohne weitere Tore bei einem 1:1. Da keine Entscheidung in der Verlängerung fiel, musste das Elfmeterschießen über den Sieg entscheiden. Der 27-jährige Schweizer Schlusmann Kobel wurde zum Helden, indem er den entscheidenden Schuss der Frankfurter parierte.
Kobel gab später zu, sich kaum auf das Elfmeterschießen vorbereitet zu haben, und bezeichnete seine Paraden als "reinen Freestyle". Er verriet, dass er sich nur die Aufnahmen von zwei Frankfurter Elfmeterschützen angeschaut habe, und scherzte, er sei in den entscheidenden Momenten "halb blind" gewesen. Dennoch bewiesen seine Instinkte sich als scharf genug, um das Spiel zu Gunsten Dortmunds zu entscheiden.
Nach dem Triumph lenkte Kobel alle Lorbeeren auf seine Mitspieler und betonte deren mentale Stärke unter Druck. Auch Geschäftsführer Lars Ricken hob die Widerstandsfähigkeit des Teams hervor und erklärte, dass solche Erfolge das Gefühl für ein stärkeres "Wir" stärkten. Die Mannschaft hat in dieser Saison nur ein Pflichtspiel verloren – eine Bilanz, die Kobel auf den engen Zusammenhalt zurückführt.
Der DFB-Pokal-Sieg ist Dortmunds erster großer Titel seit 2021. Der Erfolg könnte als Sprungbrett für den Rest der Saison dienen und das Selbstvertrauen stärken, während das Team nach weiteren Erfolgen strebt. Für Kobel und seine Mitspieler unterstreicht der Elfmetersieg das Vertrauen in ihre gemeinsame Stärke.






