09 June 2026, 08:29

Dortmunder Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerträger-Verbote vor - und setzt konsequent die Umsetzung des Konzepts 'Präsenzschwerpunkt' fort

Dortmunder Polizei schlägt mit Großrazzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

Die Dortmunder Polizei hat ihre Präsenz in der Stadt im Rahmen einer laufenden Operation zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit verstärkt. Seit über zwei Jahren arbeiten Beamte im Rahmen der Initiative „Präsenzkonzept Fokus“ an der Umsetzung des Vorhabens. Aktuelle Maßnahmen am 26. und 27. September führten zu Fahrzeugbeschlagnahmungen, Festnahmen und zahlreichen Kontrollen in zentralen Bereichen der Stadt.

Am 26. September führte die Polizei Kontrollmaßnahmen auf der Kampstraße sowie im Bereich Basecamp durch. Rund 70 Fahrzeuge wurden sichergestellt, und es wurden über 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen ausgestellt. Zudem reagierten die Beamten auf wiederholte Beschwerden wegen Ruhestörungen und Körperverletzungen auf dem Wickeder Hellweg. Drei Personen versuchten zu fliehen, wurden jedoch gestellt, während gegen zwei weitere mögliche Messerträgerverbot verhängt wurden.

Gleichzeitig wurden zwei bekannte Persönlichkeiten aus der Drogenszene mit zwei neuen Fahrrädern angetroffen – eines davon war erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden. Beide Räder wurden beschlagnahmt. Unterdessen wurden Drogenhändler am Nordeingang des Hauptbahnhofs, auf dem Brügmannplatz sowie im Stadtgarten auf frischer Tat ertappt.

Am Folgetag, dem 27. September, nahm die Aktivität an der Wall deutlich zu, wo sich die Zahl der szenetypischen Fahrzeuge verdreifachte. Zwei Autos wurden wegen erloschener Zulassung sichergestellt, und mehrere Fahrer wurden wegen Rasens mit Bußgeldern belegt. Über beide Tage hinweg wurden mehr als 350 Personen kontrolliert, rund 130 Fahrzeuge überprüft und fast 70 Platzverweise ausgestellt. Fast 20 Strafanzeigen wurden erstattet, und etwa 30 Gegenstände wurden beschlagnahmt.

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Viele Anwohner zeigten sich im Nachgang dankbar für das Engagement der Polizei während der Operation.

Die Maßnahmen führten zu Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und mehreren Anzeigen. Die Dortmunder Polizei setzt ihre Bemühungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit im Rahmen ihrer langfristigen Strategie fort. Journalisten mit weiteren Fragen können sich an Felix Groß unter der Telefonnummer 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] wenden.

Quelle