17 April 2026, 08:31

Dringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern belastet

Vitrine gefüllt mit verschiedenen gefrorenen Fleischsorten in Plastikbehältern, jeweils mit einem Preisschild versehen.

Dringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern belastet

Dringender Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten in neun Bundesländern wegen möglicher Bakterienbelastung

Ein tiefgekühltes Bratwurst-Produkt wurde dringend in neun deutschen Bundesländern zurückgerufen, nachdem eine mögliche bakterielle Verunreinigung festgestellt wurde. Der Hersteller, die Monolith Frost GmbH, warnte Verbraucher davor, die betroffenen Würste zu verzehren, da diese schwere Lebensmittelvergiftungen auslösen könnten.

Betroffen ist die "Dicke Bratwurst, tiefgekühlt" in 1.000-Gramm-Packungen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 19. Januar 2026. Das Produkt wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen vertrieben.

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Die in Leopoldshöhe ansässige Monolith Frost GmbH nannte keine Details zu den nachgewiesenen Bakterien. Der Verzehr der belasteten Bratwürste könnte jedoch zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Fieber führen. Mögliche weitere Symptome sind Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit und Schüttelfrost.

Das Unternehmen rät Kunden, das Produkt in jedem Geschäft – auch ohne Kassenbon – zurückzugeben und erhält den vollen Kaufpreis erstattet. Für Rückfragen steht eine Hotline unter 0800 66 66 548 zur Verfügung. Symptome einer Lebensmittelvergiftung können bereits nach wenigen Stunden oder erst nach bis zu zwei Tagen auftreten.

Die Monolith Frost GmbH entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Verbraucher oberste Priorität habe. Der Rückruf gilt für alle betroffenen Chargen. Verbraucher, die das Produkt erworben haben, werden aufgefordert, es sofort nicht mehr zu verzehren. Die Rückerstattung erfolgt an allen Verkaufsstellen.

Quelle