01 May 2026, 10:38

Duisburg kämpft um Olympia 2032: Wüst besucht Kanu-Hochburg an der Ruhr

Eine Gruppe von Menschen, die in einem Rennen auf einem Gewässer rudern, mit einem hügeligen Hintergrund voller Bäume und einem Boot am unteren Bildrand.

Duisburg kämpft um Olympia 2032: Wüst besucht Kanu-Hochburg an der Ruhr

Duisburgs Rolle im Rhein-Ruhr-Olympia-Bewerbungsverfahren steht diese Woche im Fokus

Am Dienstag besuchte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Der Besuch unterstrich die sportliche Stärke der Region und den Einsatz, die öffentliche Unterstützung für die Olympischen Spiele zu gewinnen.

Während des Termins traf Wüst auf Athleten und besichtigte die Anlagen, darunter die Boothalle. Zudem startete er ein freundschaftliches Rennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams, das die lebendige Kanu- und Ruderszene der Stadt präsentierte.

Die Tour begann im Bundesleistungszentrum, wo der Ministerpräsident mit Kanuten, Ruderern und Nachwuchstalenten sprach. Wüst begutachtete die Trainingsstätten und Bootslager und betonte die Bedeutung Duisburgs für die Rhein-Ruhr-Bewerbung.

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Die Stadt ist bereits ein zentraler Standort im Wettkampfkanusport. Bei einer erfolgreichen Bewerbung würde sie zudem im Schauinsland-Reisen-Arena Sportklettern ausrichten – neben den bestehenden Ruder- und Kanuwettbewerben.

Begleitet wurde Wüst von Sebastian Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG und ehemaliger Olympiaruderer. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und später am Boat Race zwischen Oxford und Cambridge teilnahm, unterstützte die Bewerbung. Beide wiesen auf die Notwendigkeit öffentlicher Rückendeckung bis zum Stichtag am 19. April hin.

Damit das Vorhaben voranschreitet, muss die Wahlbeteiligung mindestens zehn Prozent betragen, mit einer Mehrheit der Befürworter. Das Ergebnis entscheidet, ob Duisburg und die Rhein-Ruhr-Region im Olympia-Auswahlverfahren weiterkommen.

Der Besuch festigte Duisburgs zentrale Position in der Bewerbung – als Hochburg des Wassersports und geplanter Austragungsort für das Klettern. Angesichts der bevorstehenden Volksabstimmung rufen Verantwortliche die Bürger zur Teilnahme auf.

Das Ergebnis wird bestimmen, ob die städtischen Sportstätten – und ihre Athleten – künftig Teil der Olympischen Spiele sein werden.

Quelle