Düsseldorf wird zum Logistikdrehkreuz: Wie BLG den Standort in zehn Jahren prägte
Eitel TruppDüsseldorf wird zum Logistikdrehkreuz: Wie BLG den Standort in zehn Jahren prägte
BLG Logistics hat seinen Standort in Düsseldorf in den vergangenen zehn Jahren zu einem zentralen Logistikdrehkreuz ausgebaut. Die Anlage spielt heute eine entscheidende Rolle im internationalen Frachtverkehr und verbindet die wichtigsten europäischen Häfen mit den Überseemärkten. Ihr Wachstum spiegelt das langfristige Engagement des Unternehmens für Ausbildung und Entwicklung in der Region wider.
Erstmals expandierte BLG Logistics im April 2016 nach Düsseldorf – zunächst mit einem einzigen Auftrag für einen Bremer Automobilhersteller. Seitdem ist der Standort auf 32.000 Quadratmeter angewachsen und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Viele von ihnen sind seit den Anfängen dabei und haben maßgeblich zum Ausbau beigetragen.
Die Anlage organisiert teileweise Lieferungen für Montagewerke in den USA und Argentinien, einschließlich des Managements von Mehrwegverpackungen. 2023 verlegte das US-Geschäft seinen Standort von Duisburg nach Düsseldorf, wodurch sich der jährliche Containerumschlag um 10.000 Einheiten erhöhte. Zudem werden hier bis zu 4.000 Container für Argentinien pro Jahr abgewickelt.
Seit Januar 2025 betreibt der Düsseldorfer Standort ein Werkzeugzentrum für einen globalen Energietechnikkonzern. Dazu gehört die Verwaltung spezieller Werkzeuge für die Wartung von Gas- und Dampfturbinen weltweit. Der trimodale Containerterminal und der direkte Rheinzugang ermöglichen Anbindungen nach Rotterdam und Antwerpen – ein weiterer Beleg für die Bedeutung des Standorts im internationalen Frachtverkehr.
BLG Logistics setzt zudem auf Nachwuchsförderung und bildet seit 2018 junge Fachkräfte in kaufmännischen und logistischen Berufen aus. Der Düsseldorfer Standort stärkt die Logistik in Nordrhein-Westfalen und sichert Lieferketten, die bis in die USA und nach Südamerika reichen. Sein kontinuierliches Wachstum und die Investitionen in die Belegschaft unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Die Anlage bleibt ein unverzichtbarer Knotenpunkt im globalen Frachtverkehr.






