15 March 2026, 20:43

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Eine Gruppe von Menschen hält Schilder und Plakate vor einem Gebäude, während zwei Personen im Vordergrund sitzen und ein Müllcontainer rechts zu sehen ist, während einer Protestaktion in Deutschland.

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Demonstration in Düsseldorf fordert Überprüfung rechtsextremer Parteien

Am Samstag, den 14. März 2026, findet in Düsseldorf eine Kundgebung statt, die eine Prüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht fordert. Unter dem Motto "ÜBERPRÜFEN!" organisiert der Bergisch Gladbacher Verein für Demokratie und Vielfalt (DeVi) die Veranstaltung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen damit eine bundesweite juristische Bewertung von Parteien einfordern, die mit Extremismus in Verbindung gebracht werden.

Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen. Wer gemeinsam anreisen möchte, kann sich bereits um 12:33 Uhr am Bahnhof Bergisch Gladbach, Gleis 1, treffen, um von dort aus nach Düsseldorf zu fahren.

Im Fokus der Proteste stehen Parteien, die als rechtsextrem eingestuft oder unter Extremismusverdacht stehen – darunter die AfD auf Bundes- und Landesebene, von der einige Landesverbände bereits offiziell als gesichert rechtsextrem gelten. Auch die ehemalige Jugendorganisation Junge Alternative (JA) zählt zu den betroffenen Gruppen.

Obwohl mehrere Bundesländer die Initiative bisher nicht unterstützen, werben die Veranstalter weiter um breitere Zustimmung. Der Bundesrat könnte eine solche Prüfung mit einfacher Mehrheit anstoßen – ein Argument, das die Forderungen der Demonstration untermauert.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseiten des Vereins unter www.pruef-demos.de und www.gl-devi.de. Aktuelle Updates werden über die Social-Media-Kanäle @gl.de.vi auf Instagram, Facebook und TikTok geteilt.

Ziel der Kundgebung ist es, Druck auf die Behörden auszuüben, damit diese den rechtlichen Status rechtsextremer Parteien überprüfen. Angesichts der bereits in mehreren Bundesländern bestätigten Einstufungen spiegelt die Demonstration die anhaltenden Sorgen über politischen Extremismus wider. Die Organisatoren hoffen auf eine starke Beteiligung, um ihre Forderung nach einer gerichtlichen Prüfung nachdrücklich zu unterstreichen.

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