EGT Energiegewinner Technik gerettet: Heimwatt übernimmt insolventes Tochterunternehmen
Mirja VollbrechtEGT Energiegewinner Technik gerettet: Heimwatt übernimmt insolventes Tochterunternehmen
EGT Energiegewinner Technik GmbH in vorläufiges Insolvenzverfahren übergeleitet
Die EGT Energiegewinner Technik GmbH hat nach dem Zusammenbruch ihrer Muttergesellschaft, der Energiegewinner eG, Anfang dieses Jahres ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Das Kölner Landgericht eröffnete das Verfahren am 2. Juli und bestellte den Rechtsanwalt Andreas Amelung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Amelung hatte bereits die Insolvenz der Energiegewinner eG nach deren Antrag im Februar 2024 begleitet.
Die EGT, ein Unternehmen aus dem Ingenieurs- und Handwerksbereich, wurde 2017 als Tochtergesellschaft der Energiegewinner eG gegründet. Hubert Vienken, Vorstandsmitglied der insolventen Genossenschaft, fungierte zugleich als Geschäftsführer der EGT. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens folgten auf den Niedergang der Muttergesellschaft und führten nun zur gerichtlichen Intervention in diesem Monat.
Durch einen Asset Deal konnte die Zukunft der EGT unter neuer Führung gesichert werden. Die Heimwatt GmbH, ein Spezialist für Photovoltaik und Wärmepumpen, übernahm das Unternehmen in einer Transaktion, die von der Adwin Consulting beraten wurde. Die Übernahme garantiert, dass alle 60 Mitarbeiter der EGT zu Heimwatt wechseln und Arbeitsplätze sowie Betriebsabläufe erhalten bleiben.
Heimwatt, das kürzlich eine Niederlassung in Köln eröffnet hat, plant, die Übernahme für den Ausbau im B2B-Bereich zu nutzen. Der Deal markiert eine weitere Zusammenarbeit zwischen Adwin Consulting und der AHW-Gruppe, die bereits in früheren Insolvenzfällen kooperiert haben.
Die Übernahme durch Heimwatt stabilisiert nicht nur die Geschäftsaktivitäten der EGT und sichert die Belegschaft, sondern stärkt auch die Position von Heimwatt im Bereich erneuerbare Energien – insbesondere auf dem gewerblichen Markt. Die Insolvenzverfahren für die EGT werden unter der Verwaltung von Andreas Amelung fortgeführt.






