02 April 2026, 00:16

Eine Milliarde Frauen erheben sich: One Billion Rising kämpft gegen Gewalt mit Tanz und Protest

Eine Gruppe von Frauen in bunten Köthern tanzt auf der Straße, umgeben von einer Menge Menschen, mit Gebäuden, Geländern, Balkonen, Flaggen, einem Lichtmast und einer Tafel mit Schrift im Hintergrund.

Tanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Frauen erheben sich: One Billion Rising kämpft gegen Gewalt mit Tanz und Protest

Milliarden Frauen weltweit erleben irgendwann in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Diese erschütternde Realität hat globale Kampagnen wie One Billion Rising dazu bewegt, durch kreative Proteste aktiv zu werden. In diesem Jahr fordern Veranstaltungen in ganz Deutschland – darunter eine Kundgebung in Siegburg – mit der Botschaft "Nein heißt Nein! Selbst während des Karnevals!" einen Wandel.

Die Bewegung One Billion Rising wurde 2012 von der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen. Seitdem hat sie sich zu einer weltweiten Kraft entwickelt und bringt Teilnehmerinnen und Teilnehmer in über 200 Ländern und Territorien zusammen. Zu den größten Versammlungen außerhalb Europas zählten in der Vergangenheit Städte wie Delhi, Mumbai, Johannesburg, Manila und São Paulo.

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Tanz steht im Mittelpunkt der Kampagne – die Proteste nutzen Bewegung, um auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Allein in Nordrhein-Westfalen finden in rund 30 Städten und Gemeinden Demonstrationen statt. Auch Duisburg und Detmold beteiligen sich; ihre Aktionen symbolisieren globale weibliche Solidarität.

In diesem Jahr ruft die Kampagne zudem dazu auf, Tanzvideos zum Lied "Women on Fire" einzureichen, die in ein gemeinsames globales Video einfließen sollen. Zwar hat es soziale Medien einfacher gemacht, sich zu organisieren und Aufmerksamkeit zu schaffen, doch bleiben physische Zusammenkünfte – wie die Rückeroberung öffentlicher Räume – entscheidend, um die Sichtbarkeit und Kraft der Bewegung zu bewahren.

Von lokalen Kundgebungen bis hin zu internationalen Videokampagnen setzt sich One Billion Rising weiterhin für ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt ein. Die Kombination aus Online-Aktivismus und Präsenzprotesten sorgt dafür, dass die Botschaft ein breiteres Publikum erreicht. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die diesjährigen Veranstaltungen die Solidarität stärken und nachhaltigen Wandel vorantreiben werden.

AKTUALISIERUNG

Nationwide Participation Surpasses Expectations

The 'One Billion Rising' campaign expanded far beyond initial reports, with thousands joining dance protests in 150 German cities. Key developments include:

  • 150 cities nationwide hosted events, not just the 30 in North Rhine-Westphalia.
  • A Duisburg action featured a 'Nein zu Gewalt' poster as a focal point for dancers.
  • Flashmobs and spontaneous gatherings emerged in both urban and rural areas under the 'Women on Fire' theme.