31 May 2026, 04:35

Elektronische Patientenakte wird ab Oktober 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ab Oktober Pflicht - Apotheken begrü├čen die Einführung des Elektronischen Gesundheitsaktes

Elektronische Patientenakte wird ab Oktober 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ab dem 1. Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die neue Regelung soll Medikationsfehler verringern und die Patientensicherheit erhöhen. Während Apotheken in Dortmund die Umstellung befürworten, bleiben technische Probleme ungelöst.

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Die ePA gibt Gesundheitsfachkräften einen besseren Überblick über alle verschriebenen und abgegebenen Arzneimittel. Dadurch lassen sich gefährliche Wechselwirkungen vermeiden und Patienten erhalten die richtige Behandlung. Apotheken können bereits seit drei Tagen über die Gesundheitskarte E-Rezept- und Abgabedaten einsehen.

Die Kontrolle über ihre Daten bleibt bei den Patienten. Sie können den Zugriff für bestimmte Einrichtungen sperren oder einzelne Einträge ablehnen. Ab dem nächsten Jahr werden Apotheken zudem eigene Hinweise zur Medikamentenliste hinzufügen.

Die Dortmunder Apotheken begrüßen die verpflichtende ePA, da sie die Arzneimittelversorgung sicherer mache. Wie Ärzte behandeln sie sensible Daten vertraulich und nutzen sie zur Verbesserung der Versorgung. Allerdings gibt es bei der Telematikinfrastruktur, die der ePA und den E-Rezepten zugrunde liegt, weiterhin Störungen. Fachleute betonen, dass diese Mängel behoben werden müssen, bevor das System reibungslos funktioniert.

2025 wird die ePA für alle Gesundheitsdienstleister verbindlich – sie sind dann verpflichtet, digitale Akten zu führen. Patienten behalten das Recht, den Zugriff auf ihre Daten einzuschränken. Doch damit das System wie vorgesehen arbeitet, muss zunächst die zugrundeliegende Technik verbessert werden.

Quelle