Erbschaftsstreit bei Veltins: Carl Clemens scheitert vor Gericht mit Berufungsklage
Eitel TruppGericht lehnt Rechtshilfe im Erbstreit der Veltins-Brauerei ab - Erbschaftsstreit bei Veltins: Carl Clemens scheitert vor Gericht mit Berufungsklage
Carl Clemens Veltins, der jüngste Spross der Veltins-Brauerdynastie, hat in seinem Erbschaftsstreit eine weitere juristische Niederlage erlitten. Das Oberlandesgericht Hamm (OLG) lehnte seinen Antrag auf Prozesskostenhilfe für eine Berufung ab – damit bleiben ihm kaum noch Möglichkeiten, das Urteil anzufechten.
Im Mittelpunkt des Streits steht das Erbe der Veltins-Mutter, das das Landgericht Arnsberg auf rund 30 Millionen Euro schätzt. Carl Clemens hatte einen Anteil am Nachlass gefordert und argumentiert, ihm stehe eine Entschädigung für ihre jahrzehntelange Führung des Unternehmens zu.
Laut Gericht hatte Veltins jedoch kurz nach seinem 18. Geburtstag auf seinen gesetzlichen Pflichtteil verzichtet. Das OLG bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz und sah keine Erfolgsaussichten für seine Berufung.
Mit der Ablehnung des Antrags bleiben Veltins nun zwei Wochen, um einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu stellen. Scheitert er auch dabei, muss er die Prozesskosten für die Berufung selbst tragen.
Das Urteil ist ein weiterer Rückschlag für Carl Clemens Veltins in seinem langjährigen Rechtsstreit. Ohne Prozesskostenhilfe bleibt ihm nur die Wahl, das Verfahren auf eigene Kosten weiterzuführen oder die gerichtliche Entscheidung zu akzeptieren. Der Fall zeigt, wie komplex Erbschaftsstreitigkeiten in prominenten Familienunternehmen sein können.






