Essen plant klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2030 – jetzt mitreden!
Rotraut DöringEssen plant klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2030 – jetzt mitreden!
Essen entwickelt neuen kommunalen Wärmeplan für nachhaltige Wärmeversorgung
Die Stadt Essen erarbeitet einen neuen kommunalen Wärmeplan, der den Übergang zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung steuern soll. Der Entwurf prüft verschiedene Optionen wie Fernwärme, Wasserstoff und dezentrale Wärmepumpen. Laut Stadtverwaltung soll der Plan Haushalte und Unternehmen auf langfristige Veränderungen vorbereiten.
Der Entwurf des Wärmeplans wurde am 10. Februar 2026 zur öffentlichen Konsultation freigegeben. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können bis zum 24. Februar Stellungnahmen einreichen. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Umstellung auf grüne Wärmeversorgung als eine der größten Herausforderungen für die Stadt.
Anlässlich der E.ON-Wärmekonferenz am selben Tag nahm Kufen an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Wärmeversorgung teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Strategien zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und der Umstieg auf saubere Alternativen. Der Stadtrat wird den finalen Entwurf im März 2026 beraten, bevor über die Annahme abgestimmt wird.
Ziel des Plans ist es, Eigentümerinnen, Eigentümern und Investoren klare Orientierung zu bieten. Durch die Ausweisung passender Wärmelösungen für jeden Stadtbezirk will Essen einen reibungslosen und planbaren Übergang gewährleisten. Weitere Informationen gibt es unter www.ourwebsite.com.
Die öffentliche Konsultation zum Entwurf läuft noch bis Ende Februar. Nach der Abstimmung im Stadtrat im März wird Essen mit der Umsetzung der ausgewählten Wärme-strategien beginnen. Das Ziel: eine zuverlässige, klimafreundliche Wärmeversorgung für Haushalte und Unternehmen in den kommenden Jahren sichern.






