13 April 2026, 14:37

Essen plant modernen Verwaltungscampus – Bürgerbeteiligung und Architekturwettbewerb gestalten Zukunft

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss eines großen Gebäudes mit zahlreichen Räumen und einem zentralen Innenhof, beschriftet als Universität Hamburg, mit handschriftlichen Textanmerkungen.

Essen plant modernen Verwaltungscampus – Bürgerbeteiligung und Architekturwettbewerb gestalten Zukunft

Essen treibt das Projekt Neuer Verwaltungscampus voran und ersetzt damit die zuvor gescheiterte Initiative Bürgerforum Rathaus aus dem Jahr 2022. Die Stadt plant nun die Schaffung eines modernen, zentralisierten Dienstleistungszentrums für die Öffentlichkeit, das durch Bürgerbeteiligung und Fachplanung geprägt wird.

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Den Auftakt bildete im September 2025 ein städtebaulicher Workshop, in dem flexible und anpassungsfähige Gebäudekomplexe für den künftigen Campus entwickelt wurden. Auch die Rückmeldungen aus der früheren Bürgerforum-Rathaus-Initiative flossen in die neuen Pläne ein.

Drei Architekturbüros wurden anschließend beauftragt, Entwürfe für die erste Bauphase zu erarbeiten. Ihre Konzepte wurden von einer Jury bewertet, die am 10. Februar einen Siegerentwurf auswählte. Dieser Masterplan bildet nun die Grundlage für alle weiteren Planungs- und Entwicklungsarbeiten.

Um die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren, eröffnet Oberbürgermeister Thomas Kufen am 23. Februar im Foyer des Essener Rathauses eine Ausstellung. Dort werden alle drei Entwürfe – inklusive des prämierten Konzepts – gezeigt. Bürgerinnen und Bürger sind zudem zu einer Ergebnispräsentation um 13 Uhr am selben Tag eingeladen.

Das Projekt wird in mehreren Abschnitten umgesetzt, um einen schrittweisen und strukturierten Bauprozess zu gewährleisten. Der Neue Verwaltungscampus soll Essens öffentliche Dienstleistungen unter einem Dach in einem modernen, barrierefreien Standort vereinen. Der siegreiche Architekturplan legt den Grundstein für die künftigen Arbeiten, wobei Bürgerbeteiligung und Fachgutachten die finale Gestaltung prägen. Die Ausstellung und Präsentation am 23. Februar bieten der Öffentlichkeit einen ersten Einblick in die Ausrichtung des Projekts.

Quelle