19 April 2026, 14:37

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Autos, Infotafeln, Büschen, Bäumen und einer bewölkten Himmel, mit einzigartig gestalteten Gebäuden der Universität Rotterdam.

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Essen hat ein Siegerentwurf für den neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Die Entscheidung fiel Mitte Februar 2026 nach Begutachtung von drei konkurrierenden Konzepten durch eine Jury. Eine Ausstellung der Entwürfe – inklusive des prämierten Plans – öffnete am 23. Februar im Rathaus.

Der siegreiche Beitrag stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Ihr Design setzt auf städtische Integration und eine markante visuelle Präsenz des Geländes, auf dem einst das Hauptbad stand. Das Projekt wird in mehreren Phasen umgesetzt, wobei die ersten Gebäude bis 2030 fertiggestellt werden sollen.

In der Anfangsphase ziehen dort das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie Verwaltungsbüros des städtischen Krisenstabs ein. Ziel ist es, öffentliche Sicherheitsdienste zu zentralisieren und die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.

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Dr. Ecevit Agu, Dezernent für Stadtplanung und Bau, lobte den partizipativen Workshop-Prozess und das hohe Niveau aller Einreichungen. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die zukunftsweisende Ausrichtung des Siegerentwurfs. Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der IME, hob hervor, wie sich das Konzept harmonisch in die Stadtstruktur einfügt.

Der neue Campus bündelt zentrale Verwaltungs- und Sicherheitsdienste an einem Standort. Die Bauarbeiten erfolgen schrittweise; erste Nutzer sollen 2030 einziehen. Das Vorhaben soll nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Behörden stärken, sondern auch das ehemalige Hauptbad-Areal neu beleben.

Quelle