25 March 2026, 20:31

FDP diskutiert Führungstrio nach historischen Wahlniederlagen in zwei Bundesländern

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsnahe Initiative, das eine Gruppe von Menschen mit Hammer und Sichel zeigt und Text enthält, der Informationen über die Organisation und ihre Mission enthält.

FDP diskutiert Führungstrio nach historischen Wahlniederlagen in zwei Bundesländern

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich offen für eine gemeinsame Führungsspitze mit Wolfgang Kubicki gezeigt. Der Vorstoß erfolgt nach schweren Verlusten bei jüngsten Landtagswahlen, die die Partei vor die Herausforderung stellen, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Zudem schlug sie den stellvertretenden Parteivorsitzenden Henning Höne als weiteren möglichen Partner für die Neuausrichtung der FDP vor.

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Die Freien Demokraten erlitten bei zwei entscheidenden Landtagswahlen herbe Niederlagen. In Baden-Württemberg stürzte ihr Stimmenanteil von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent 2026 ab – zu wenig für den Wiedereinzug in den Landtag. Noch dramatischer fiel der Rückgang in Rheinland-Pfalz aus: Hier brach die FDP von 5,5 auf 2,1 Prozent ein und verfehlte ebenfalls den Einzug ins Parlament.

Nach diesen Rückschlägen erörterten Strack-Zimmermann und Kubicki eine mögliche gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz. Sie wies Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht zusammenarbeiten, und bezeichnete solche Annahmen als haltlos. Stattdessen betonte sie, dass ihre unterschiedlichen Stärken eine breitere Wählerschaft ansprechen könnten.

Strack-Zimmermann charakterisierte Kubicki als klare Kante redenden, erfahrenen Politiker mit hohem Bekanntheitsgrad. Auch Höne lobte sie und bezeichnete ihn als Teil einer Generation, die die langfristige Ausrichtung der FDP prägen werde. Für den Erfolg eines solchen Führungsteams sei jedoch Vertrauen und eine echte Bereitschaft zur Zusammenarbeit unverzichtbar, machte sie deutlich.

Nun steht die FDP vor der Aufgabe, nach den jüngsten Rückschlägen wieder an Unterstützung zu gewinnen. Ein Führungstrio aus Strack-Zimmermann, Kubicki und möglicherweise Höne könnte ein Baustein dieser Strategie sein. Ob ein solches Bündnis jedoch bei den Parteimitgliedern Anklang findet, wird über die nächsten Schritte entscheiden.

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