Felix Klein verteidigt Reformen für "Lebendige Demokratie" – mehr Effizienz statt Kürzungen
Mirja VollbrechtFelix Klein verteidigt Reformen für "Lebendige Demokratie" – mehr Effizienz statt Kürzungen
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Initiative wirksamer zu gestalten. Klein betonte, dass es bei den Reformen um eine bessere Organisation gehe – nicht um Kürzungen im Budget.
Klein räumte ein, dass einige Projekte im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ zu sehr nach innen gerichtet geworden seien. Er erkannte an, dass es Bedenken gebe, bestimmte Gruppen könnten sich abschotten und in selbstbezogenen Strukturen verfangen. Dennoch versicherte er, dass wertvolle Arbeit auch nach den Reformen weiterhin gefördert werde.
Der Beauftragte unterstrich zudem die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung. Er schlug vor, dass sich Organisationen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, enger mit anderen Bereichen verknüpfen sollten – etwa mit Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder Wohlfahrtsverbänden wie der Volkssolidarität. Klein machte deutlich, dass es darum gehe, die Effizienz zu steigern und sicherzustellen, dass die Mittel dort ankommen, wo sie die größte Wirkung entfalten.
Die Reformen werden die Arbeitsweise von „Lebendige Demokratie“ neu ausrichten, doch Klein zeigt sich überzeugt von ihrem Nutzen. Er erwartet, dass die Änderungen Partnerschaften stärken und die Förderung essenzieller Projekte sichern werden. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Verbesserung von Reichweite und Wirksamkeit des Programms.






