02 April 2026, 08:38

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung und fordert strengere Haushaltskontrolle

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", während andere sitzen oder stehen; Flaggen, ein Feuerlöscher und Deckenleuchten sind an der hinteren Wand zu sehen.

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung und fordert strengere Haushaltskontrolle

Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr übernimmt den Vorsitz der Vereinigung, sein Stellvertreter ist Willy Bartz. Zum erweiterten Vorstand gehören zudem Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag.

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Die Organisation kündigte an, künftig stärker zu prüfen, wie die Stadt öffentliche Gelder einsetzt. Unter den Bürgerinnen und Bürgern wächst die Sorge über vermeintlich unnötige Ausgaben – viele fordern daher eine strengere Kontrolle der Haushaltsführung.

Der jüngste Führungswechsel bei der FWG fällt in eine Phase, in der sich die Wählergemeinschaft als bürgerorientierte Kraft neu aufstellen will. Zwar hat die Gruppe bisher keine konkreten Forderungen oder Alternativvorschläge zum städtischen Haushalt vorgelegt, doch der neue Vorstand hat deutlich gemacht, die Ausgabenpolitik künftig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein zentraler Streitpunkt ist der 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastruktur, der Bergisch Gladbach zugewiesen wurde. Die FWG warnt davor, diese Mittel zweckzuentfremden. Nach Ansicht der Vereinigung müssen die Gelder – wie der Name des Fonds nahelegt – dringend benötigten Infrastrukturprojekten zugutekommen.

Immer mehr Bürger äußern Unmut über Ausgaben, die sie als überflüssig erachten. Die Haltung der FWG spiegelt diese Unzufriedenheit wider: Die Vereinigung verspricht, sich für mehr Transparenz und Verantwortung bei der Verwendung öffentlicher Mittel einzusetzen.

Die neu gewählten Vorstandsmitglieder bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven mit. Ihre Priorität liegt darin, finanzielle Entscheidungen stärker an den Bedürfnissen der Gemeinschaft auszurichten – statt an politischen oder verwaltungstechnischen Interessen.

Mit der neuen Führung positioniert sich die FWG als kritische Beobachterin der Finanzpolitik Bergisch Gladbachs. Der Fokus auf verantwortungsvollen Umgang mit Steuermitteln und Infrastrukturinvestitionen kommt zu einer Zeit, in der viele Bürger die Prioritäten der Stadt hinterfragen.

Der 45-Millionen-Fonds bleibt dabei ein zentraler Punkt: Die FWG besteht darauf, dass er seinem ursprünglichen Zweck dient. Wie die Stadt auf diese Forderungen reagiert, könnte das Vertrauen der Bevölkerung in die lokale Politik maßgeblich prägen.

Quelle