Grenzüberschreitende Rettungsübung EMREX 2026 testet Krisenmanagement in Gangelt
Eitel TruppGrenzüberschreitende Rettungsübung EMREX 2026 testet Krisenmanagement in Gangelt
Großübung in Gangelt: Rettungskräfte aus drei Ländern proben den Ernstfall
Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei arbeiteten Rettungsteams aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zusammen, um einen simulierten Massenanfall von Verletzten zu bewältigen. Über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio-Region beteiligten sich an der unter dem Namen EMREX 2026 durchgeführten Übung.
Das Szenario sah vor, dass ein Gefahrguttransporter mit einem Reisebus und mehreren Pkw kollidiert, wodurch Dutzende Verletzte zu beklagen waren. Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung sicherten die auslaufenden gefährlichen Stoffe aus dem Lkw. Gleichzeitig erfassten Drohnen die Unfallstelle aus der Luft, um das Ausmaß der Schäden zu bewerten.
Für die Übung wurde die Kreisstraße 13, die zugleich als Umgehungsstraße für Gangelt dient, gesperrt. Die Verkehrsbehinderungen blieben bis zum späten Samstagabend bestehen, ehe die Straße wieder freigegeben wurde.
An der Übung nahmen ausschließlich Kräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden teil – weitere Länder waren nicht beteiligt. Trotz unterschiedlicher nationaler Gesetze und Notfallsysteme lobten die Organisatoren im Nachgang die reibungslose grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Die Übung endete mit einer positiven Bilanz: Die Teams zeigten, dass sie auch unter Druck effektiv zusammenarbeiten können, und stärkten damit die grenzübergreifende Notfallvorsorge. Die Großübung unterstrich, wie regionale Behörden bei großflächigen Krisen Hand in Hand arbeiten können.






