24 June 2026, 04:25

Grönemeyer erhält Nationalpreis und kritisiert Merkel und Scholz scharf

Fußball-Vergleich: Herbert Grönemeyer kritisiert Politik für ihre Sprachlosigkeit

Grönemeyer erhält Nationalpreis und kritisiert Merkel und Scholz scharf

Herbert Grönemeyer ist mit dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung für sein langjähriges gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet worden. Der 70-jährige Musiker nutzte die Gelegenheit, um Politiker zu kritisieren, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten versagt hätten, klar mit der Bevölkerung zu kommunizieren.

In seiner Dankesrede nannte Grönemeyer explizit die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz. Ihnen warf er vor, über Jahre hinweg in ihrer Amtsführung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern an Transparenz mangelt zu haben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zudem forderte er mehr bürgerschaftliches Engagement ein. Die Zivilgesellschaft dürfe sich nicht wie bei einer „Mutti“ oder einem „Vati“ auf väterliche oder mütterliche Autoritäten verlassen, sondern müsse selbst die Initiative ergreifen. Als Beispiel für gelungene Teamarbeit zog er einen Vergleich zum Fußball heran und nannte die Mittelfeldspieler Felix Nmecha und Aleksandar Pavlović als Vorbild für effektive Zusammenarbeit.

Der Sänger plädierte für einen optimistischen Blick in die Zukunft und lehnte Angst als Leitprinzip ab. Der Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung wird jährlich an Persönlichkeiten oder Gruppen verliehen, die sich um die Stärkung der demokratischen Gesellschaft verdient machen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro verbunden.

Grönemeyers Auszeichnung würdigt sein Wirken über die Musik hinaus. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit eines klareren politischen Dialogs und einer aktiven Teilhabe der Bürger. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro begleitet die Ehrung für sein Engagement.

Quelle