06 May 2026, 01:46

"Grüne Ufer" feiert mystische Bühnenpremiere in Jekaterinburgs *"Tvary"-Theater

Ein altes Illustrationstitel "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem Rand, vor einem tiefblauen sternenklaren Nachthimmel.

"Grüne Ufer" feiert mystische Bühnenpremiere in Jekaterinburgs *"Tvary"-Theater

In Jekaterinburg feiert ein neues Bühnenstück nach Gennadi Alexejews Roman „Grüne Ufer“ Premiere. Die Inszenierung verbindet das Leben eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre mit dem einer Liebesliedsängerin aus der vorrevolutionären Zeit und erzählt eine Liebesgeschichte, die verschiedene Dimensionen überspannt. Unter der Regie von Lilia Bornaschewa brachte die Adaption diese mystische Erzählung im „Tvary“, einem privaten Theater der Stadt, auf die Bühne.

Die Geschichte nahm ihren Anfang, als Alexejew auf ein Foto von Anastassija Wjalzewa stieß, einer Sängerin aus dem frühen 20. Jahrhundert. Inspiriert von ihrem Bild schrieb er „Grüne Ufer“, einen Roman, der Geschichte mit Fantasie verwebt. Das Stück folgt zwei Protagonisten: einem Dichter aus der Sowjetzeit und Wjalzewa selbst, deren Leben auf rätselhafte Weise miteinander verwoben sind.

Bornaschewa adaptierte den Roman für die Bühne und besetzte Oleg Dulenkin und Jelena Iwanowa in den Hauptrollen. Iwanowa übernahm die Herausforderung, neun unterschiedliche Charaktere darzustellen und wechselte zwischen den Identitäten, während sich die Handlung entfaltete. Die Aufführungen fanden im „Tvary“ statt, einem Haus, das für seine intimen und experimentellen Produktionen bekannt ist.

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Die mystischen Themen und die vielschichtige Erzählweise des Stücks zogen das Publikum in eine Welt hinein, in der Zeit und Liebe die Grenzen des Alltäglichen sprengen. Sowohl der Roman als auch die Bühnenfassung bleiben in Wjalzewas realem Erbe verwurzelt, das durch Alexejews kreative Vision neu interpretiert wird.

Die Premiere von „Grüne Ufer“ markierte eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem „Tvary“ und lokalen Künstlern. Die Produktion unterstrich die kulturelle Vielfalt Jekaterinburgs, indem sie historische Figuren mit fantasievoller Erzählkunst verband. Das Publikum erlebte eine einzigartige Aufführung, in der Musik, Poesie und Romantik die Grenzen der Zeit überwanden.

Quelle