19 June 2026, 12:29

Hamburgs erste Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade in Barmbek

Sie tanzen auch im Regen

Hamburgs erste Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade in Barmbek

Hamburg startet erste Tanz-Triennale mit farbenfroher City-Parade in Barmbek

Mit einer lebendigen Stadtparade in Barmbek hat Hamburg seine erste Tanz-Triennale eröffnet. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen verwandelten öffentliche Plätze in Freilichtbühnen und läuteten damit eine stadtweite Feier des Tanzes ein, die noch bis zum 21. Juni dauert.

Die Parade bildete den Auftakt der Triennale und präsentierte ein breites Spektrum an Stilen – von Ballett bis Hip-Hop. Beteiligt waren unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett und die HipHop Academy sowie internationale Ensembles. Die Veranstaltung symbolisierte zugleich die Übergabe des Stabes von der Tanz- an die 9. Fotografie-Triennale.

Die Initiative folgt auf eine turbulente Phase für Hamburgs Tanzszene, insbesondere das Ballett. Die Organisator:innen beschreiben die Triennale als Friedensangebot nach den Kontroversen um die Amtszeit von Dennis Volpi beim Hamburg Ballett. Das Programm umfasst über 40 Veranstaltungen, darunter internationale Produktionen und Highlights der unabhängigen Tanzszene der Stadt.

Werke wie Chiara Bersanis„Seeking Unicorns“ oder Jefta van Dinthers„Unearth“ werden an ungewöhnlichen, nicht-theatralischen Orten gezeigt. Die Triennale fördert zudem den Austausch durch Moving Meetings und Fachforen. Sie entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Hamburg Ballett, Kampnagel und dem K3 – Zentrum für Choreographie und wird von der Kulturstiftung des Bundes unterstützt.

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Hamburg will sich mit dem Festival als Drehscheibe für Tanz etablieren. Das Programm spannt einen Bogen von Ballett über zeitgenössischen Tanz bis zu multimedialen Performances und bietet vielfältige Auftritte in der ganzen Stadt. Bis zum 21. Juni bringen lokale und internationale Künstler:innen die Metropole in Bewegung.

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