Hauptzollamt Krefeld deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf
Rotraut DöringHauptzollamt Krefeld deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung
In der 39. Kalenderwoche nahm das Hauptzollamt Krefeld an den EMPACT-Aktionstagen teil, um gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung vorzugehen. Die Einsätze sind Teil der europäischen Bemühungen zur Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität. Insgesamt waren 73 Beamte im Einsatz, um Betriebe zu kontrollieren und die Unterlagen von Beschäftigten zu überprüfen.
Die EMPACT-Aktionstage sind koordinierte Maßnahmen im Rahmen der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen kriminelle Bedrohungen (EMPACT). Ihr Ziel ist es, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die in Drogenhandel, Ausbeutung von Menschen und andere schwere Straftaten verwickelt sind. In diesem Jahr lag ein besonderer Fokus auf illegalen Arbeitspraktiken und Verstößen gegen Lohnvorschriften.
Während der Aktion wurden 31 Betriebsstätten überprüft, und die Daten von 128 Personen erfasst. Die Beamten deckten acht Verdachtsfälle von vorenthaltenen oder veruntreuten Löhnen auf. Vier dieser Fälle wurden in einer Markthalle in Mönchengladbach festgestellt.
Neben Lohnverstößen stellten die Prüfer zudem mehrere Verstöße gegen die unverzügliche Meldepflicht fest. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) betonte ihr Engagement für faire Bezahlung, legale Beschäftigung und den Schutz der Arbeitnehmer. Sämtliche Feststellungen werden nun ausgewertet; Verdachtsfälle werden an die zuständigen Behörden zur weiteren Verfolgung übergeben.
Die Ergebnisse der Kontrollen werden detailliert analysiert. Verdächtige Verstöße werden nach den gesetzlichen Verfahren weiterverfolgt. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze durchzusetzen und Ausbeutung in der Arbeitswelt zu verhindern.






