Heino zeigt Solidarität mit Feuerwehrmann bei umstrittenem Konzert in Bad Belzig
Eitel TruppHeino zeigt Solidarität mit Feuerwehrmann bei umstrittenem Konzert in Bad Belzig
Schlagerstar Heino tritt in Bad Belzig auf – Solidaritätskonzert für Feuerwehrmann Richard Münder
Am Samstag betrat der deutsche Sänger Heino in Bad Belzig die Bühne, um dem Feuerwehrmann Richard Münder seine Unterstützung zu zeigen. Der Auftritt fand mitten in einer Kontroverse um einen jüngsten Vorfall mit der Nationalhymne statt. Vor dem Hintergrund eines großen Bundesadlers und den Farben der deutschen Flagge versammelten sich etwa 800 Zuschauer zu der Veranstaltung.
Das Konzert war organisiert worden, nachdem Münder für das Abspielen der ersten Strophe des Deutschlandlieds bei einer öffentlichen Veranstaltung Kritik geerntet hatte. Später erklärte er, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt, da seit 1952 nur die dritte Strophe als offizielle Nationalhymne Deutschlands gilt. Das Lied selbst stammt aus dem Jahr 1841 und wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfasst.
Unter den Zuschauern befanden sich zahlreiche Kameraden aus der Feuerwehr, die Heino während des gesamten Auftritts begeistert bejubelten. Der Sänger, bekannt für seine tiefe Stimme und sein patriotisches Repertoire, weist seit Langem jede Nähe zu rechtsextremen Kreisen von sich. Sein Manager Helmut Werner betonte erneut, Heino habe keinerlei Verbindungen zu solchen Ideologien und habe in der Vergangenheit sogar ein Verbot der rechtspopulistischen AfD gefordert.
Heinos politische Vergangenheit umfasst frühere Unterstützung für SPD und CDU, auch wenn keine detaillierte Chronologie seiner Positionen vorliegt. Das Konzert in Bad Belzig sollte einen versöhnlicheren Ton in die andauernde Debatte bringen – sowohl Heino als auch Münder wiesen Vorwürfe rechtspopulistischer Tendenzen zurück.
Die Veranstaltung endete mit starkem Applaus des Publikums, darunter viele in Feuerwehruniformen. Münders Erklärung zum Hymnen-Vorfall und Heinos klare Distanzierung von rechtsextremer Politik rahmten den Abend als Zeichen der Solidarität ein. Der Auftritt unterstrich einmal mehr, dass der Sänger seit jeher jede Verbindung zu extremistischen Strömungen ablehnt.






