20 June 2026, 14:22

Hochrisiko-Derby: Polizei verhindert Eskalation zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock

Polizei fasst zusammen: Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Essen und Hansa Rostock - überwiegend friedlich

Hochrisiko-Derby: Polizei verhindert Eskalation zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock

Rot-Weiss Essen empfing Hansa Rostock am Stadion an der Hafenstraße

Am Samstag, dem 20. September, traf Rot-Weiss Essen im heimischen Stadion an der Hafenstraße auf Hansa Rostock. Die Partie stand unter besonderer Beobachtung der Polizei, da mit fanbedingten Zwischenfällen gerechnet wurde. Die Behörden ergriffen umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, um die Lage unter Kontrolle zu halten.

Noch vor Anpfiff kontrollierten Beamte eine große Anzahl von Kleinbussen, in denen Rostock-Anhänger unterwegs waren. Die Überprüfungen fanden am Rasthof Speckhorn an der Autobahn A43 sowie entlang der Bottroper Straße statt. Insgesamt wurden 44 Fahrzeuge mit 248 Insassen angehalten.

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Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei 51 Gegenstände, darunter passive Waffen. Zudem erteilte sie 29 Platzverweise und leitete in zwölf Fällen strafrechtliche Ermittlungen ein. Die Maßnahme verlief weitgehend friedlich, wenn auch einige Festnahmen vorgenommen wurden.

Im Stadion selbst kam es im Gästeblock zu Pyrotechnik-Zündungen, was zusätzliche Strafverfahren gegen die Verantwortlichen nach sich zog. Das Spiel selbst verlief mit nur geringfügigen Störungen. Dank des massiven Polizeiaufgebots konnten die meisten Vorfälle bereits im Vorfeld oder während der Partie unterbunden werden. Die Einsatzkräfte bilanzierten am Ende eine geringe Zahl an Festnahmen sowie mehrere laufende Ermittlungsverfahren.

Quelle