27 April 2026, 18:31

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Holzbank mit einer Plakette, auf der "Materialien gespendet von Charles & Ann Schwabach 2017: Ein schöner Ort" steht, in einem Garten mit üppiger Vegetation.

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Die Stadt Ibbenbüren verstärkt ihre Bemühungen, öffentliche Beschaffungsprozesse nachhaltiger und fairer zu gestalten. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betont die Bedeutung dieser Maßnahmen, die sich an globalen Nachhaltigkeitszielen orientieren. Bei einem kürzlichen Workshop wurden städtische Mitarbeiter darin geschult, diese Grundsätze in ihrer täglichen Arbeit umzusetzen.

Federführend bei der nachhaltigen Beschaffung ist Hendro Prabowo. Sein Team berücksichtigt bei Einkäufen nun Faktoren wie Produktlebensdauer, Ressourcenverbrauch, CO₂-Bilanz und ethische Produktionsbedingungen. Diese Schritte unterstützen direkt das UN-Nachhaltigkeitsziel 12, das sich auf verantwortungsvollen Konsum konzentriert.

Bereits jetzt enthalten mehrere kommunale Ausschreibungen Kriterien zu Nachhaltigkeit und Fairness – weitere sollen folgen. Um Fachwissen aufzubauen, fand eine interne Schulung für die Beschaffungsabteilung und verantwortliche Mitarbeiter statt. Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH leitete den Workshop und berät die Stadt weiterhin zu Best Practices.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und Engagement Global. Nähere Informationen zur Initiative gibt es auf der Website des BMZ.

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Mit dem neuen Ansatz will Ibbenbüren seine Umweltbelastung verringern und gleichzeitig faire Lieferketten fördern. Die Stadt hat bereits mehrere Ausschreibungen entsprechend angepasst. Weitere Änderungen sind zu erwarten, sobald die Mitarbeiter ihre Schulungen in künftigen Verträgen anwenden.

Quelle