06 May 2026, 05:03

Kanew kämpft um Licht und Strom – wie Viersen hilft

Ein weißes Papier mit der Aufschrift "Ukraine steht für Freiheit ein, steht mit Ukraine" vor einem gelben Banner, rechts daneben eine Plastikhülle mit verschiedenen Gegenständen.

Kanew kämpft um Licht und Strom – wie Viersen hilft

Die ukrainische Stadt Kanew steht vor dringenden Bedürfnissen, nachdem Gebäude und Infrastruktur weitreichende Schäden erlitten haben. Lokale Behörden betonen den akuten Mangel an dicken, durchsichtigen Folien, um zerbrochene Fenster abzudecken, sowie an Stromgeneratoren, um die Grundversorgung wiederherzustellen. Die Unterstützung durch die deutsche Stadt Viersen und ihren Verein Freunde Kanews wird nun ausgeweitet, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Im Juli 2025 schickte Viersen zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und einen Sprinter-Transporter nach Kanew, um die Notfallhilfe zu stärken. Die Finanzierung der Feuerwehrwagen erfolgte gemeinsam durch die Stadt, den Verein Freunde Kanews und einen privaten Spender. Der Sprinter wurde hingegen aus Bundesmitteln bezahlt.

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Halyna Moskalenko, eine Vertreterin aus Kanew, skizzierte kürzlich in einem Gespräch mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller und dem Verein die dringendsten Bedarfe. Ganz oben auf der Liste stehen durchsichtige Folien als provisorischer Ersatz für zerbrochene Fensterscheiben. Ohne sie müssen Anwohner auf Sperrholz ausweichen, das Tageslicht abblockt und die Wohnungen in Dunkelheit versetzt. Ein weiteres dringendes Problem sind die häufigen Stromausfälle, die medizinische Geräte lahmlegen, die Wasserversorgung unterbrechen und Abwassersysteme außer Betrieb setzen.

Der Verein Freunde Kanews organisiert weiterhin regelmäßig Hilfslieferungen und sichert so eine verlässliche Unterstützung für die Stadt. Die enge Abstimmung zwischen Viersen und Kanew ermöglicht es, die Hilfe gezielt dort einzusetzen, wo sie am nötigsten ist.

Die laufende Partnerschaft zwischen Viersen und Kanew stellt lebenswichtige Ausrüstung und Materialien bereit. Feuerwehrfahrzeuge, Transportmittel und durchsichtige Folien tragen kurzfristig zur Stabilisierung der Lebensbedingungen bei. Gleichzeitig bleibt der Aufruf nach Stromgeneratoren und Reparaturwerkzeugen aktiv, um die kritische Infrastruktur wiederherzustellen.

Quelle