18 March 2026, 02:37

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffenbesitzes

Zwei Fußballer in Helmen und Uniformen, einer fängt einen Ball in der Luft, während er von einem anderen getackelt wird, mit einem unscharfen Hintergrund.

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffenbesitzes

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem ein Strafbefehl gegen ihn am 30. Oktober rechtskräftig geworden ist. Der 23-Jährige soll nach Angaben des Spiegel verbotene Gegenstände nach dem deutschen Waffengesetz besessen haben. Dabei gehe es um einen Schlagring und einen Tasers.

Der Strafbefehl sieht eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vor, deren genaue Summe jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch Technischer Direktor Rudi Völler wurden von Adeyemi persönlich über den Vorfall informiert. Beide erfuhren erst durch externe Quellen von der Angelegenheit.

Völler bezeichnete den Vorfall als einen "dummen" Fehler eines jungen Spielers, betonte jedoch, dass sich Adeyemi im Rahmen der Nationalmannschaft ansonsten einwandfrei verhalten habe. Frühere Urteile deutscher Gerichte zeigen, dass Sportler, bei denen solche Gegenstände gefunden werden – sofern kein nachweisbarer sportlicher Zweck vorliegt –, häufig mit Geldstrafen zwischen 500 und 3.000 Euro rechnen müssen. Ein Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2019 führte sogar zu Freisprüchen, als Schutzausrüstung im Zusammenhang mit Kampfsporttraining stand.

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Der Fall verdeutlicht, dass bereits der Besitz verbotener Gegenstände – selbst ohne kriminelle Absicht – in Deutschland zu rechtlichen Sanktionen führen kann.

Da der Strafbefehl nun rechtskräftig ist, muss Adeyemi die Strafe akzeptieren. Der Vorfall unterstreicht die strengen Waffengesetze in Deutschland. Weitere rechtliche Schritte sind nicht zu erwarten, sofern keine neuen Beweise auftauchen.

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