Karin Kneissl polarisiert mit prorussischen Auftritten und Hitler-Äußerungen
Mirja VollbrechtKarin Kneissl polarisiert mit prorussischen Auftritten und Hitler-Äußerungen
Karin Kneissl, ehemalige österreichische Außenministerin, ist zur Stammkommentatorin beim prorussischen Sender Berlin 24/7 geworden. Ihre jüngsten Interviews, die in sozialen Medien weit verbreitet werden, haben das Interesse an ihren umstrittenen Ansichten und ihrem Hintergrund neu entfacht.
Kneissl hat eine lange Geschichte, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Einst wurde sie von H.C. Strache als „der neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ gelobt. Heute tritt sie regelmäßig bei Berlin 24/7 auf, einem Sender, der für seine prorussische Haltung bekannt ist.
In diesen Gesprächen bezeichnete sie Adolf Hitler als „typisch österreichischen“ und einen „Hochstapler“. Die Äußerungen verbreiteten sich rasant im Netz und verstärkten ihre öffentliche Präsenz. Kneissl behauptet zudem, sieben Sprachen fließend zu sprechen – ein weiterer Punkt in ihrer ohnehin schon farbigen und viel diskutierten Biografie.
Ihre Aussagen und die häufigen Auftritte bei Berlin 24/7 bringen ihre Positionen einem größeren Publikum näher. Die Ausschnitte werden weiterhin auf sozialen Plattformen geteilt. Der Artikel zu ihren Interviews gibt jedoch keine Auskunft darüber, wer sie auf dem Sender tatsächlich verfolgt oder unterstützt.
