Kreis Gütersloh verdoppelt Windkraft mit 13 neuen Windrädern bis 2025
Rotraut DöringKreis Gütersloh verdoppelt Windkraft mit 13 neuen Windrädern bis 2025
Kreis Gütersloh bereitet massiven Ausbau der Windenergie vor
Im Kreis Gütersloh steht ein großer Ausbau der Windkraft bevor: Insgesamt sollen 13 neue Windräder entstehen, finanziert durch eine 100-Millionen-Euro-Investition der Deutsche WindXperts GmbH. Möglich wird dies durch die jüngste Lockerung der Abstandsregeln in Nordrhein-Westfalen, die es erlaubt, die Anlagen näher an Wohngebieten zu errichten.
Aktuell sind im Kreis 34 Windkraftanlagen in Betrieb. Weitere 29 sind in Planung, wobei allein in diesem Jahr 18 Genehmigungen erteilt wurden – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu nur vier im Jahr 2023. Die meisten der neuen Anlagen entstehen in Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz, weitere sind in Rheda-Wiedenbrück, Langenberg und in Gütersloh selbst vorgesehen.
WindXperts hat bereits alle erforderlichen Genehmigungen und Grundstücke für die 13 neuen Windräder gesichert. Durch die frühzeitige Planung soll der Bau zügig vorankommen, die Arbeiten könnten bald beginnen. Nach Fertigstellung wird sich die Zahl der Windkraftanlagen im Kreis mehr als verdoppeln.
Hintergrund der Entwicklung ist die Anpassung der Abstandsregelungen in NRW. Bisher mussten Windräder deutlich weiter von Wohngebieten entfernt gebaut werden. Die neuen Vorgaben ermöglichen nun eine dichtere Bebauung und erschließen zusätzliche Standorte.
Mit der Erweiterung steigt die Gesamtzahl der Windkraftanlagen im Kreis auf 63 – ein erheblicher Zuwachs gegenüber den derzeit 34 Anlagen. Bei einer Investitionssumme von 100 Millionen Euro und vorliegenden Genehmigungen kann der Bau zügig umgesetzt werden. Die Veränderungen spiegeln sowohl die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Energien als auch die Weiterentwicklung der regionalen Energiepolitik wider.






