Lindsay Hubbard diskutiert in Cannes über Franchise-Ökosysteme und Zuschauerbindung
Mirja VollbrechtLindsay Hubbard diskutiert in Cannes über Franchise-Ökosysteme und Zuschauerbindung
Lindsay Hubbard nahm an einer Diskussionsrunde beim Cannes Lions International Festival of Creativity teil. Sie moderierte ein Panel mit dem Titel „Mehr als ein Moment: Wie Franchise-Ökosysteme die Kultur prägen“. Die Veranstaltung brachte Branchenführer zusammen, um aktuelle Trends in Medien und Zuschauerbindung zu erörtern.
Während der Diskussion gab Frances Berwick, Vorsitzende von Bravo und Peacock Unscripted, Einblicke in das Zuschauerverhalten. Sie betonte, dass die Zuschauer von Bravo und Peacock die Darsteller oft als „Freunde“ oder „Familie“ wahrnehmen, was ihre emotionale Bindung stärkt. Berwick stellte zudem klar, dass das Netzwerk nicht gezielt kulturelle Phänomene oder langlebige Franchises erschaffen wolle.
Karen Kovacs, Präsidentin für Werbung und Partnerschaften bei NBCUniversal, hob die Anziehungskraft von Formaten wie „Summer House“ hervor. Die Serie sei besonders authentisch und alltagsnah, was dazu führte, dass Target die Kampagne „Shop What Happens“ unterstützte. Diese Kooperation spiegle die enge Verbindung der Show zu ihrem Publikum wider.
Lindsay Hubbard bereicherte die Diskussion mit ihrer eigenen Perspektive. Die ehemalige PR-Beraterin weiß, wie man Zuschauer erreicht. Bekannt für ihre Authentizität, erklärte sie, dass sie gar nicht anders könne, als sie selbst zu sein.
Das Panel in Cannes gab spannende Einblicke, wie Netzwerke wie Bravo und Peacock treue Zuschauer aufbauen. Hubbards Echtheit und ihr beruflicher Werdegang verhalfen der Debatte zu zusätzlicher Tiefe. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig alltagsnahe Inhalte für erfolgreiche Medienpartnerschaften geworden sind.
