Literarischer Abend feiert Israels Unabhängigkeit mit Kibbuz-Geschichten und Musik
Mirja VollbrechtLiterarischer Abend feiert Israels Unabhängigkeit mit Kibbuz-Geschichten und Musik
Literarischer Abend zu Israels Unabhängigkeitstag am 13. Mai
Anlässlich des israelischen Unabhängigkeitstags findet am 13. Mai ein literarischer Abend statt, der an die Gründung des Staates Israel erinnert.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Zwischen Freunden, eine Sammlung von Erzählungen über das Leben in den Kibbuzim – jenen genossenschaftlichen Siedlungen, die bereits vor der Staatsgründung Israels entstanden. Diese Gemeinschaften strebten eine gleichberechtigte Gesellschaft ohne Geld und Privateigentum an. Eine der Geschichten, Esperanto, handelt von Martin, einem Schuhmacher, der davon träumt, eine Esperanto-Gruppe zu gründen.
Die Lesung von Esperanto übernimmt Heinz D. Haun, begleitet von Live-Musik: Arne Meinhardt spielt Akkordeon, Anaïs Violoncello.
Der Abend fällt mit dem israelischen Unabhängigkeitstag zusammen, der jährlich am 14. Mai begangen wird. Durch Amos Oz’ lebendige Erzählkunst bietet er Einblicke in die Ideale und den Alltag der Kibbuz-Bewegung.
Der literarische Abend verbindet Musik, Erzählkunst und Geschichte. Er würdigt das Erbe der Kibbuzim und ihre prägende Rolle in der frühen israelischen Gesellschaft. Die Besucher hören Auszüge aus Zwischen Freunden und reflektieren dabei über die Gründungsprinzipien des Landes.






