Lüdenscheid bekommt mehr Polizisten gegen wachsenden Verkehrsstress und Baustellen-Chaos
Mirja VollbrechtLüdenscheid bekommt mehr Polizisten gegen wachsenden Verkehrsstress und Baustellen-Chaos
Lüdenscheids Polizei wird aufgestockt – mehr Beamte für den wachsenden Verkehrsstress
Nach zunehmenden Verkehrsbelastungen und Baustellen, die die lokale Infrastruktur an ihre Grenzen brachten, soll die Polizei in Lüdenscheid personell verstärkt werden. Das Innenministerium hatte bereits im September vergangenen Jahres zusätzliche Stellen genehmigt, um die gestiegene Arbeitslast zu bewältigen. Nun wird ein Teil der Beamten dauerhaft bleiben, um die anhaltenden Herausforderungen zu meistern.
Die Entscheidung fiel am 1. September 2023, als die Behörden den Personalbedarf erkannten. Schwerer Verkehr, umgeleitet durch Autobahnsperrungen, hatte die Nebenstraßen im gesamten Kreisgebiet stark belastet. Da im kommenden Jahr acht größere Straßenabschnitte gesperrt werden sollen, rechnet man mit weiteren Beeinträchtigungen.
Die 14 zusätzlichen Beamten, die zunächst zeitweise in den Märkischen Kreis entsandt worden waren, werden nun teilweise fest übernommen. Sechs von ihnen bleiben auch nach der Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke im Einsatz. Ihr Fokus liegt dann vollständig auf der Verkehrsüberwachung – etwa gegen illegale Abkürzungen und Rasen, die durch Baustellen-Staus begünstigt werden.
Autofahrer zeigen sich zunehmend verärgert, da Brückensperrungen und Baustellen die Fahrzeiten verlängern. Manche nehmen Regelverstöße in Kauf, was eine stärkere Polizeipräsenz auf den Straßen erforderlich macht.
Die dauerhaft eingesetzten Beamten sollen nach der Brückenfreigabe die Verkehrskontrollen verstärken. Ihr festes Mandat zielt darauf ab, Staus zu verringern und Verstöße konsequenter zu ahnden. Wie viele zusätzliche Stellen landesweit in Nordrhein-Westfalen geschaffen werden, geht aus öffentlichen Unterlagen nicht hervor.






