08 May 2026, 18:32

Marderhunde überrennen Munster: Invasive Art außer Kontrolle

Schwarzes und weißes Foto eines Waschbären auf dem Cover eines zoologischen Vereinsbulletins mit Text.

Marderhunde überrennen Munster: Invasive Art außer Kontrolle

Marderhund-Population in Munster erreicht besorgniserregendes Ausmaß

Laut örtlichen Jagdbehörden hat sich die Zahl der Marderhunde in Munster dramatisch erhöht. Peter Westermann, Vorsitzender des örtlichen Jägerverbands, warnt, dass die invasive Art mittlerweile ein Problem darstellt, das sich der lokalen Kontrolle entzieht. Anwohner berichten von zunehmenden Konflikten, da sich die Tiere immer weiter in die Nähe menschlicher Behausungen vorwagen.

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, haben sich Marderhunde in den vergangenen Jahrzehnten rasant in Deutschland ausgebreitet. In Munster hat sich ihr Vorkommen stark verdichtet – im vergangenen Jahr erlegten Jäger 26 der Tiere, nach null im Jahr davor. Seit Beginn der Jagdsaison am 1. April wurden allein im Stadtgebiet bereits über 70 Marderhunde getötet.

Westermann führt den Anstieg auf den falschen Umgang des Menschen mit Wildtieren zurück. Die Tiere stören das ökologische Gleichgewicht, indem sie Nester von Vögeln, Eichhörnchen und anderen heimischen Arten übernehmen. Ihre wachsende Dreistigkeit führt dazu, dass sie Dachböden, Schornsteine und Nebengebäude besetzen, was zu Nachbarschaftsstreitigkeiten führt.

Die Lage im Landkreis Heidekreis hat mittlerweile ein Stadium erreicht, in dem lokale Maßnahmen nicht mehr ausreichen. Westermann betont, dass aktive Bekämpfungsstrategien notwendig sind, um die invasive Population einzudämmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der starke Anstieg der Marderhund-Bestände zwingt die Jäger in Munster, ihre Bejagung zu intensivieren. Mit über 70 erlegten Tieren in dieser Saison zeigt sich das Problem unvermindert an. Die Behörden beobachten weiterhin die Auswirkungen auf die heimische Tierwelt und Wohngebiete, während sich die Art weiter ausbreitet.

Quelle