29 April 2026, 03:17

Massiver Protest in Hamm: Umweltaktivisten wehren sich gegen neue Gaskraftwerke

Eine große Menschenmenge mit Schildern und Taschen steht vor einem Gebäude mit Fenstern, Bäumen und einem klaren Himmel, was auf eine Klimaprotest demonstration hinweist.

Massiver Protest in Hamm: Umweltaktivisten wehren sich gegen neue Gaskraftwerke

Umweltbündnis protestiert am 30. Mai in Hamm gegen Reiches Gas-Kraftwerkspläne

Ein Bündnis aus Umweltorganisationen wird am 30. Mai in Hamm eine Demonstration gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche für neue Gaskraftwerke abhalten. Die Aktivistinnen und Aktivisten werfen der Ministerin vor, mit ihrer Politik fossile Energieträger gegenüber erneuerbaren zu bevorzugen.

Die Kundgebung beginnt um 12 Uhr mittags in der Nähe des Kraftwerks Gersteinwerk. Die Teilnehmenden werden sich in Form eines Windrads aufstellen, um ihre Forderung nach einem schnelleren Umstieg auf grüne Energien zu symbolisieren. Zu den Organisatoren zählen der BUND, Greenpeace, Campact und Fridays for Future.

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Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, warf Ministerin Reiche vor, wie eine Lobbyistin der fossilen Industrie zu agieren. Die Pläne der Ministerin kämen Konzernen wie RWE zugute und bremsten gleichzeitig den Ausbau der Erneuerbaren, so Graichen. Mira Jäger, Energieexpertin bei Greenpeace, ergänzte, dass Reiches Unterstützung für Öl- und Gasheizungen Milliarden in neue Gasinfrastrukturen lenke.

Jäger betonte zudem, dass erneuerbare Energien die Abhängigkeit von autoritären Regimen verringern könnten. Ziel des Protests ist es, die Politik zu einem schnelleren Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu drängen.

Die Demonstration in Hamm stellt die aktuelle Energiestrategie der Bundesregierung infrage. Die Aktivistinnen und Aktivisten fordern eine klarere Verpflichtung zu Wind-, Solar- und anderen erneuerbaren Energien. Ihre Aktion spiegelt die wachsende Frustration über eine Politik wider, die aus ihrer Sicht den Klimaschutz verzögert.

Quelle